Die Landes·kirche in Leichter Sprache

 

Wer entscheidet in der Kirche?

Menschen sitzen an einem Tisch und stimmen per Handzeichen ab
In der Kirche entscheiden viele Gruppen mit.
Wer entscheidet?
 

Leitung bedeutet
Wer darf entscheiden?
So arbeitet die Landes·kirche.
Zur Kirchen·leitung gehören:
die Landes·synode,
der Landes·kirchen·rat,
die Landes·bischöfin,
der Ober·kirchen·rat.
Sie leiten zusammen die Landes·kirche.
 

Person sitzt an einem Schreibtisch

Was ist eine Landes·bischöfin?

Die Landes·bischöfin ist eine evangelische Pfarrerin.
Die Landes·bischöfin leitet die Landeskirche.
Sie ist die Leiterin von allen anderen evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern in der Landes·kirche.
Land bedeutet:
Ein Teil von Deutschland.
Jede Landes·kirche hat einen Landes·bischof oder eine Landes·bischöfin.

Was macht die Landes·bischöfin?

Die Landes·bischöfin ist die Vertreterin für die Landes·kirche.
Das bedeutet:
Die Landes·bischöfin geht in die Kirchen.
Die Landes·bischöfin geht überall hin.
Die Landes·bischöfin erzählt von der Landes·kirche.
Sie sagt den Menschen:
Das macht die Landes·kirche.
Die Landes·bischöfin segnet die Pfarrerinnen und Pfarrer.
Dann dürfen sie als Pfarrerin oder Pfarrer arbeiten.
Die Landes·bischöfin sagt:
Ehren·amtliche Mitarbeiter und andere Mitarbeiter sind gleich viel wert.
Alle sollen sich gut behandeln.
Ehren·amt bedeutet:
Jemand arbeitet für die Kirche.
Er arbeitet in seiner Freizeit.
Er arbeitet ohne Bezahlung.
Die Landes·bischöfin sagt:
Alle Mitarbeiter sollen von Gott erzählen.
Damit viele Menschen von Gott hören.
 

Menschen sitzen um einen Tisch und haben eine Besprechung

Was ist die Landes·synode?

Land bedeutet:
Ein Land ist ein Teil von Deutschland.
Synode bedeutet:
Eine Synode ist eine Versammlung.
Die Versammlung ist ein Teil
von der Landes·kirche.
Landes·synode bedeutet:
Die Landes·synode ist eine Versammlung von der Landes·kirche.
Eine Versammlung ist eine Gruppe.
Die Gruppe kennt sich gut aus in der Landes·kirche.
Die Gruppe leitet die Kirche in Baden.

Was macht die Landes·synode?

Die Gruppe bespricht:
Was soll die Landes·kirche machen?
Die Gruppe prüft:
Wie gut arbeitet die Landes·kirche?
Zum Beispiel:
Wie ist der Religions·unterricht?
Wie sind die Gottes·dienste?
Die Gruppe macht Regeln für die Landes·kirche.
Alle in der Landes·kirche müssen sich an die Regeln halten.
Die Gruppe wählt.
Zum Beispiel:
Den Landes·bischof bzw. die Landes·bischöfin.
Die Gruppe entscheidet:
Diese Bücher benutzt die Landes·kirche.
Zum Beispiel:
Dieses Gesang·buch gibt es
in der Landes·kirche.
Die Gruppe bespricht:
Das haben andere Gruppen in der Landes·kirche gemacht.
Diese Vorschläge haben andere Gruppen.
So kann die Landes·kirche besser arbeiten.

Wie arbeitet die Landes·synode?

Die Mitglieder sind 6 Jahre in der Gruppe.
Sie arbeiten zusammen.
Die Gruppe hat einen Leiter.
Der Leiter heißt Präsident.
Die Gruppe trifft sich 2 mal im Jahr.
Bei jedem Treffen gibt es einen Gottes·dienst.
Bei den Treffen redet die Gruppe über die Arbeit von der Landes·kirche.
Die Gruppe bekommt Briefe.
Jeder kann der Gruppe einen Brief schicken.
In den Briefen stehen Fragen und Vorschläge.
Bei den Treffen redet die Gruppe über die Briefe.
Jeder darf Fragen stellen.
 

Blick in ein Dorf mit Fachwerkhäusern und einem Kirchturm
Eine evangelische Gemeinde ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen glauben an Gott.
Die Menschen gehen zusammen zum Gottes·dienst.
Die Menschen tun viele Dinge zusammen.
Die Menschen helfen anderen Menschen.
Alle evangelischen Menschen in einem Ort oder
einem Stadt·teil gehören zur Gemeinde.
Die Gemeinde trifft sich mit anderen Gemeinden.
Zum Beispiel:
Die evangelische Gemeinde macht einen Gottes·dienst
zusammen mit der katholischen Gemeinde.
Die Gemeinde bekommt Geld von der Landes·kirche.
Die Gemeinde darf entscheiden:
Dafür wird Geld ausgegeben.
Zum Beispiel:
  • für den Kinder·garten
  • für neue Fenster in der Kirche
Bei der Landes·kirche in Baden gibt es sehr viele Gemeinden.
Die evangelischen Gemeinden sind in allen Städten und Orten.
 

Was macht die Kirche?

Hand mit Daumen nach oben
Die Kirche tut viel Gutes.
Hier sind Beispiele für ihre Arbeit in Leichter Sprache.
Sie tröstet und macht stark: Seelsorge
Sie arbeitet für den Frieden: Friedensarbeit
Sie schützt das Klima: Klimaschutz
Sie hilft Flüchtlingen: Flüchtlingshilfe
Sie bildet aus: Bildung
Sie will Kirche für alle sein: Inklusion
Sie kümmert sich um Menschen mit Schwierigkeiten: Diakonie
Sie kümmert sich um junge Menschen: Jugendarbeit
 

Eine Person tröstet eine andere Person
Seel·sorge ist ein schweres Wort.
Seel·sorge bedeutet:
Ein Mensch ist nicht allein.
Der Mensch spricht mit einem anderen Menschen
über seine Probleme.
Die Landes·kirche sagt:
Seel·sorge ist wichtig.
Die Mitarbeiter von der Kirchen·gemeinde machen Seel·sorge:
Die Mitarbeiter heißen Seel·sorger.
Die Seel·sorger besuchen die Menschen in der Kirchen·gemeinde.
Die Menschen erzählen von ihren Problemen.
Die Seel·sorger hören zu.
Die Seel·sorger sprechen mit den Menschen.
Die Seel·sorger trösten die Menschen.
Die Seel·sorger reden mit den Menschen über Gott.
Die Seel·sorger geben den Menschen einen Rat.
Die Seel·sorger erzählen nichts weiter.
Ein Mann stirbt.
Die Ehe·frau ist sehr traurig.
Der Pfarrer besucht die Frau.
Der Pfarrer redet mit der Frau.
Der Pfarrer hört der Frau zu.
Dann geht es der Frau ein bisschen besser.
 

Leute sitzen an einem Tisch
Der Text ist von der Evangelischen Landes·kirche in Baden.
Die Landes·kirche ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen sind Christen.
Die Evangelische Landes·kirche in Baden arbeitet für den Frieden.
Zusammen mit anderen Kirchen.
 
Die Kirchen arbeiten:
gegen Gewalt.
gegen Ungerechtigkeit.
gegen Armut.
Die Kirchen sagen:
Vieles auf der Welt ist ungerecht.
Das muss anders werden.
Nur Gerechtigkeit kann Krieg verhindern.
In Deutschland.
Und in anderen Ländern.
Die Länder müssen mehr miteinander reden. Die Länder müssen gut zusammen·arbeiten,
damit es keinen Krieg gibt.
Zwischen den Ländern.
Die Landes·kirche hilft Kirchen in anderen Ländern
Manche Kirchen·gemeinden erleben Gewalt und Krieg.
Die Landes·kirche unterstützt diese Kirchen·gemeinden.
Die Diakonie hilft den Menschen
Die Diakonie hilft in Ländern in denen Krieg ist.
Die Diakonie hilft in Schulen in Afrika.
Die Diakonie hilft in den Flüchtlings·lagern.
Die Diakonie hilft den Flüchtlingen in Deutschland.
Die Kirchen·gemeinden geben Geld für Brot für die Welt.
Brot für die Welt hilft armen Menschen.
Die Kirchen·gemeinden beten für den Frieden.
Die Landes·kirche unterstützt den Friedens·dienst
Der Friedens·dienst hilft Krieg zu verhindern.
Ein Mitarbeiter macht Friedens·dienst.
Der Mitarbeiter geht in Schulen.
Der Mitarbeiter geht in Kirchen·gemeinden.
Dort erzählt er über den Friedens·dienst.
Die Landes·kirche ist gegen Waffen·handel
Kifkemariam Gebrewold arbeitet für die Landes·kirche.
Kifkemariam Gebrewold ist ein Fach·mann für Waffen·handel.
Kifkemariam Gebrewold hat aufgeschrieben:
Diese Waffen verkauft Deutschland an andere Länder.
Diese Waffen werden in Baden Württemberg gebaut.
Die Landes·kirche ist gegen Atom·waffen
Eine Atom·waffe ist eine sehr gefährliche Bombe. Die Bombe töten viele Menschen.
Der Landes·bischof sagt:
Deutschland soll keine Atom·waffen haben.
Atom·waffen sollen verboten werden.
Das Verbot soll im Gesetz stehen.

Die Landes·kirche unterstützt Friedens·forschung
Es gibt die Forschungs·stätte der Evangelischen Studien·gemeinschaft.
Die Abkürzung dafür ist:
FEST.
Die Landeskirche unterstützt die FEST.
Die Landes·kirche gibt Geld für Forschung.
Die FEST forscht über den Frieden.
Die Forscher überlegen:
Kann eine Polizei·gruppe die Menschen beschützen?
Kann die Polizei·gruppe die Menschen·rechte schützen?
Jaqueline Werker schreibt eine Arbeit.
Jaqueline Werker beschreibt:
Das ist der Unterschied zwischen einer Polizei·gruppe
und einer Soldaten·gruppe.
Jaqueline Werker hat herausgefunden:
Eine Polizei·gruppe kann Gewalt verhindern.
Die Forscher überlegen:
Wie kann der Frieden gesichert werden?
Geht das auch ohne Soldaten?
 
Die Landeskirche baut ein Friedensinstitut auf
Das Friedensinstitut forscht.
Es unterrichtet Studenten.
Es beantwortet Fragen:
Was ist für Frieden wichtig?
Was können wir für Frieden tun? 
Was kann die Kirche tun?
Das Friedensinstitut gehört zur Kirche und zur Evangelischen Hochschule.
 

Windräder
Die Landes·kirche ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen sind Christen.
Die Landes·kirche macht Klima·schutz.
Die Erde wird immer wärmer.
Das hat viele Gründe.
Zum Beispiel: Auto·abgase.

Wenn die Erde wärmer wird nennt man das:
Klima·wandel.
Klima·wandel ist schlecht.
Für die Pflanzen.
Und die Tiere.
Und den Menschen.

Die Landeskirche tut etwas gegen den Klima·wandel 

Deswegen macht die Landes·kirche Klima·schutz.
Die Landes·kirche sagt:
Klima·schutz ist unsere Aufgabe.
Gott hat die Tiere und Pflanzen gemacht.
Wir müssen die Tiere und Pflanzen beschützen.
Dafür tut die Landeskirche viel.
Zum Beispiel:
Die Landes·kirche verbraucht weniger Strom.
Bei der Landes·kirche gibt es ein Büro.
Das Büro hilft beim Klima·schutz.
Das Büro heißt:
Büro für Umwelt und Energie.
Wir sagen ab jetzt nur noch:
Umwelt-Büro.
Das ist kürzer.

Das Umwelt-Büro der Landeskirche macht einen Plan

In dem Plan steht:
So kann die Landes·kirche Strom sparen.
Das Umwelt-Büro erzählt allen von dem Plan.
Das Umwelt-Büro erzählt auch anderen von dem Plan.
Zum Beispiel:
Beim Kirchen·tag.
Das Umwelt-Büro arbeitet zusammen mit anderen Kirchen.
Zum Beispiel:
Mit der Erz·diözese Freiburg.
Das ist die katholische Kirche in Baden.
Das Umwelt-Büro berät die Kirchen·gemeinden.
Es gibt viele verschiedene Beratungs·angebote.
Das sind die Namen von den Beratungs·angeboten:
 Umwelt·management Grüner Gockel.
 Energie·check Spar·flamme bis 2015.
 EnergieMission ab 2016.
 AVANTI.
 Hydraulischer Abgleich und Pumpen·tausch.
 Öko-fair-soziale Beschaffung.

Die Landes·kirche spart Strom

Sauberer Strom ist zum Beispiel:
Solar·strom.
Das ist Strom von der Sonne.
Die Häuser von der Landes·kirche wurden umgebaut,
damit sie weniger Strom brauchen.
Neue Häuser verbrauchen weniger Strom.
Viele Kirchen·gemeinden machen mit beim Klima·schutz.
Das Umwelt-Büro prüft:
Wie viel Strom verbraucht die Kirchen·gemeinde?
Dann hat das Büro einen Plan gemacht.
In dem Plan steht:
So kann die Kirchen·gemeinde Strom sparen.
Viele Kirchen·gemeinden sparen jetzt Strom.
Zum Beispiel. Die Kirchen·gemeinden heizen weniger.
Hier gibt es eine Karte.
Auf der Karte sind alle Kirchen·gemeinden,
die beim Klima·schutz mitmachen.
Das Umwelt-Büro bekommt Geld vom Land Deutschland.
Die Regierung von Deutschland sagt:
Der Klima·schutz von der Landes·kirche ist gut.
Deswegen gibt die Regierung der Landes·kirche Geld.
Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau gehört zur Landeskirche.
Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau gibt auch Geld.
Mit dem Geld wird das Gehalt von den Mitarbeitern bezahlt.

Beim Klima·schutz ist Zusammen·arbeit wichtig

Evangelische und katholische Kirchen machen zusammen Klima·schutz.
Das Umwelt-Büro arbeitet zusammen mit anderen Landes·kirchen.
Das Umwelt-Büro war beim Klima·gipfel.
Der Klima·gipfel ist ein wichtiges Treffen.
Bei den Treffen überlegen viele Menschen:
Was können wir für den Klima·schutz tun?
Dort hat das Umwelt-Büro mit Experten gesprochen.
Und mit Menschen aus vielen Ländern.
Zum Beispiel mit:
Menschen aus Bangladesch.
Die Menschen aus Bangladesch erzählen vom Klima·wandel.
Sie sagen:
Die Natur verändert sich.
Das Wetter ist jetzt anders.
Es gibt viele Stürme.
Das ist schlecht für die Menschen
Das Umwelt-Büro macht Treffen.
Bei den Treffen überlegen viele Menschen:
Was kann die Kirche für den Klima·schutz tun?
 

Gruppe von Menschen aus verschiedenen Ländern

Nach Deutschland kommen viele Flüchtlinge.
Die Flüchtlinge müssen ihr Heimat·land verlassen.
Die Flüchtlinge wissen nicht ob sie in Deutschland bleiben dürfen.
In der Bibel steht:
Du sollst alle Menschen lieben.
Die Menschen die schon lange hier leben. Und die Menschen die erst seit kurzem hier leben.
Für die Kirche bedeutet das:
Die Kirche kümmert sich um die Flüchtlinge.
Die Kirche sagt:
Die Flüchtlinge sind willkommen.
Die Flüchtlinge machen mit bei der Gesellschaft.
Die Kirche ist auf der Seite von den Flüchtlingen.
Die Diakonie hilft den Flüchtlingen
Die Kirche will:
Allen Menschen geht es gut.
Deshalb gibt es bei der Kirche die Diakonie.
Die Diakonie hilft den Menschen.
Die Diakonie macht Beratung.
Zum Beispiel:
Über das Asyl.
Asyl ist:
Schutz vor Gefahr in einem anderen Land.

Neues Zuhause für Flüchtlinge

Die Ehren·amtlichen von der Kirche helfen den Flüchtlingen.
Die Kirche gibt viel Geld für Angebote.
Die Angebote sind für die Flüchtlinge.
Darum geht es bei den Angeboten:
Die Deutschen sollen die Flüchtlinge kennenlernen
Christen und Muslime sollen sich kennenlernen.
Die Flüchtlinge sollen ein neues Zuhause finden.
Die Landes·kirche hilft allen Menschen die nach Deutschland ziehen.
Die Kirche hilft den Menschen bei ihren neuen Aufgaben.

Kirchen am Rhein helfen zusammen Flüchtlingen. Das haben sie in der Liebfrauenerklärung aufgeschrieben.

 

Person steht an einer Schultafel
Die evangelische Kirche hat einen Plan.
Der Plan heißt:
Evangelischer Bildungs·plan.
Wir sagen ab jetzt:
Bildungs·plan.
Das ist kürzer.
Im Bildungs·plan geht es um Bildung.

Bildung ist:
Etwas lernen.
Miteinander reden.
Warum gibt es den Bildungs·plan?
Viele Menschen wissen wenig über Gott.
Das soll sich ändern.
Die Kirche sagt:
Bildung über Gott ist unsere Aufgabe.

Das steht im Bildungs·plan

Im Bildungs·plan steht:
Das denkt die Kirche über Bildung.
Die Kirche sagt:
So ist der Mensch:
Gott hat den Mensch gemacht.
Deswegen ist der Mensch wie Gott.
Der Mensch ist gut.
Der Mensch ist gerne mit anderen Menschen zusammen.
Der Mensch möchte Gerechtigkeit und Glück.
Aber vieles was der Mensch macht klappt nicht.
Dadurch lernt der Mensch:
Ich kann viel.
Aber ich kann nicht alles.
Ich bin nicht perfekt.
Gott ist trotzdem bei den Menschen.
Auch wenn die Menschen nicht perfekt sind.

Das will der Mensch

Menschen wollen viele Dinge.
Zum Beispiel:
 Die Welt entdecken.
 Die Welt verstehen.
 Mit anderen Menschen zusammen sein.
 Neue Menschen kennenlernen.

So lernt der Mensch

Die Menschen lernen überall.
Die Menschen lernen in der Schule.
Die Menschen lernen in der Familie.
Die Menschen lernen bei der Arbeit.
Die Menschen lernen von Freunden.
Es gibt 3 Arten wie man lernt:
Lernen an einem Bildungs·ort
Ein Bildungs·ort ist zum Beispiel:
Die Schule. Oder eine Unterrichts·stunde.
In der Schule gibt es einen Plan.
In dem Plan steht:
Das wird gelernt.

Lernen in einer Lern·welt

Die Lern·welt hat viele Orte.
Die Lern·welt hat keinen Plan. Lern·welt ist zum Beispiel:
Eine Gruppe von Freunden.
Oder der Wald.
Oder die Kirche.
Lernen in einer Bildungs·welt
Die Familie ist eine Bildungs·welt.
Die Familie ist eine Gruppe in der man lernt.
Und die Familie ist ein Ort an dem man lernt.
Die Eltern erzählen den Kindern von Gott.
Die Groß·eltern erzählen den Kindern von Gott.
Das ist wichtig bei der evangelischen Bildung.

Miteinander reden ist Bildung

Die Menschen reden mit·einander.
Die Menschen reden in der Kirche mit·einander.
Die Menschen reden mit Gott. Die Menschen reden über Gott.
Die Menschen hören gut zu.
Die Menschen sind offen.
Die Menschen können viel von·einander lernen.

Das steht im Bildungs·plan

Die Menschen sollen lernen mehr mit·einander zu reden.
Die Menschen sollen lernen mehr über ihren Glauben zu sprechen.
Dann können alle noch besser mit·einander reden.
Zum Beispiel:
Christen und Muslime reden mit·einander.
Christen und Muslime verstehen sich besser.
Jeder hat ein Recht auf Bildung
Die Kirche sagt:
Alle Menschen sind gleich viel wert.
Alle Menschen haben ein Recht auf Bildung.
Die Kirche sorgt dafür.
 

Gruppe von vier Personen
Inklusion ist wichtig für die Landes·kirche.
Die Landes·kirche will:
Alle Menschen leben gut zusammen.
Die Angebote von der Landes·kirche sind inklusiv.

Alle Menschen dürfen mitmachen.
Die Landes·kirche sagt:
Inklusion ist unser Ziel.
Inklusion bedeutet:
 Alle Menschen sind verschieden.
Es gibt sehr viele verschiedene Menschen.
Das ist gut.
Die Menschen behandeln sich gut.
Die Menschen leben gut zusammen.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Die Menschen sind verschieden.
Trotzdem haben alle Menschen die gleichen Rechte.
Zum Beispiel:
Alle Menschen dürfen sagen:
Das denke ich.

Alle Menschen sind wichtig

Alle Menschen sind gleich viel wert.
Auch Menschen mit Behinderung sind gleich viel wert.
Alle Menschen dürfen selbst bestimmen.
Jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben.
Menschen mit Behinderung entscheiden:
Dabei möchte ich mitmachen.
Und dabei möchte ich nicht mitmachen.
Alle Menschen dürfen mitmachen
Niemand wird ausgeschlossen.
Alle Menschen sind willkommen.
Alle Menschen können
zur Kirchen·gemeinde kommen.
Alle Menschen können bei den Angeboten von der Landes·kirche
mitmachen.

Warum macht die Landes·kirche Inklusion?

Es gibt einen Vertrag.
Der Vertrag heißt:
UN-Behinderten·rechts·konvention.
Die Abkürzung dafür ist UN-BRK.
Den Vertrag haben die UN gemacht.
UN ist englisch und bedeutet auf deutsch:
Vereinte Nationen.
Eine Nation ist ein Land.
Bei den Vereinten Nationen machen viele Länder mit.
Die Länder machen zusammen den Vertrag.
Deutschland macht auch mit bei dem Vertrag.
In dem Vertrag steht:
Die Länder wollen Inklusion.
Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte
wie Menschen ohne Behinderung.
Menschen mit Behinderung entscheiden selbst
über ihr Leben.
Die Landes·kirche findet den Vertrag gut.
Die Landes·kirche macht mit.

Die Landes·kirche macht Inklusion in den Kirchen·gemeinden

Deshalb gab es ein Projekt.
Projekt bedeutet:
Die Landes·kirche hat Ideen.
So kann Inklusion funktionieren.
Die Landes·kirche probiert die Ideen aus.
Die Landes·kirche schaut:
Was hat gut funktioniert?
Was hat nicht gut funktioniert?
So lernt die Landes·kirche über Inklusion.
Das ist bei dem Projekt passiert.
Alle arbeiten zusammen
Die Menschen in der Landes·kirche reden miteinander über Inklusion.
Sie reden und planen miteinander.
Sie überlegen sich:
Wie können sie Inklusion gut machen.
In manchen Gemeinden gibt es schon gute Ideen.
Die Landes·kirche hat die Ideen gesammelt.
So weiß die Landes·kirche:
Diese Ideen gibt es schon.
Das kann noch besser werden.

Schulungen

Die Kirchen·gemeinden lernen etwas über Inklusion.
Sie machen Schulungen für die Mitarbeiter.
Dort sprechen sie zum Beispiel über die UN-BRK.
Die Mitarbeiter lernen:
Das kann ich tun.
So kann ich bei meiner Arbeit Inklusion machen.
Sie erklären den Mitarbeitern:
So kann man Menschen mit Behinderung gut unterstützen.

Beratung

Die Landes·kirche spricht auch mit Menschen mit Behinderung.
Menschen mit Behinderung beraten die Landes·kirche.
Sie sagen:
Das könnt ihr noch besser machen.
Alle lernen voneinander
In manchen Kirchen·gemeinden gibt es schon gute Ideen für Inklusion.
Zum Beispiel:
Kinder mit Behinderung und
Kinder ohne Behinderung gehen zusammen
zum Konfirmanden·unterricht.
Die Landes·kirche fragt die Kirchen·gemeinden:
Wie funktioniert das?
Was habt ihr genau gemacht?
Das sagt die Landes·kirche den anderen Kirchen·gemeinden.
So können alle voneinander lernen.
Dann können viele Kirchen·gemeinden das Gleiche machen.

Inklusion in Einrichtungen

In der Landes·kirche gibt es nicht nur Kirchen·gemeinden.
Es gibt auch viele Einrichtungen.
Zum Beispiel:
Kinder·gärten.
Auch die Einrichtungen sollen Inklusion machen.
Die Landes·kirche überlegt:
Wie können die Einrichtungen sich ändern?
Wie kann die Arbeit von den Einrichtungen noch besser werden?
Die Landes·kirche redet über Inklusion
Die Landes·kirche sagt allen Menschen:
So machen wir Inklusion.
Die Landes·kirche organisiert Treffen.
Auf den Treffen reden alle über Inklusion.
Die Landes·kirche schreibt Texte über Inklusion
Es gibt einen Text über Inklusion von der Landes·kirche.
Der Text heißt:
Die Eckpunkte zur Inklusion der Evangelischen Landes·kirche in Baden.
In Leichter Sprache heißt der Text:
Wichtige Gedanken über Inklusion.
Im Text stehen die Ziele von der Landes·kirche.
Die Landes·kirche probiert Ideen aus
Die Landes·kirche gibt Geld.
Die Kirchen·gemeinden können mit dem Geld
ihre Ideen ausprobieren.
So lernen die Kirchen·gemeinden:
Was ist wichtig für Inklusion?
Wie können wir Inklusion in unserer Kirchen·gemeinde machen?
Das soll in Zukunft passieren.
Die Kirche sagt:
Inklusion ist wichtig.
Wir machen Inklusion.
Die Kirche muss sich ändern.
Die Kirche muss ihre Arbeit ändern.
Damit alle Menschen mitmachen können.
Die Kirche sagt auch:
Inklusion macht Spaß.
Macht alle mit!
 

Person hilf einer anderen Person aufzustehen
Das Wort Diakonie kommt aus der griechischen Sprache.
Das Wort Diakonie bedeutet Dienst.
Das Wort Diakonie bedeutet auch Nächsten·liebe.
In der Bibel steht:
Die Menschen sollen einander helfen.
Die Kirche will den Menschen helfen.

Die Kirche will:
Allen Menschen geht es gut.
Deshalb gibt es bei der Kirche die Diakonie.

Die Diakonie hilft den Menschen

Die Diakonie hat viele Einrichtungen. Zum Beispiel:
  • Alten·heime
  • Pflege·dienste
  • Kinder·gärten
  • Wohn·heime für Menschen mit Behinderung
  • Beratungs·stellen
In den Einrichtungen bekommen die Menschen Hilfe.
Die Mitarbeiter sind für die Menschen da.
Die Mitarbeiter helfen den Menschen.
Ein Beispiel:
Eine alte Frau wohnt alleine in ihrer Wohnung.
Die Frau braucht Hilfe.
Die Frau kann nicht gut laufen.
Die Frau kann nicht einkaufen gehen.
Ein Pflege·dienst kommt zu der Frau.
Der Pflege·dienst hilft der Frau.
Der Pflege·dienst kauft für die Frau ein.
Die Frau kann in ihrer Wohnung bleiben.
 

Vier Personen spielen mit einem Ball

In einem Leit·bild steht:
So arbeiten wir.
Das ist uns wichtig.
Viele Menschen in Baden machen Jugend·arbeit.
Die Jugendarbeit ist für:
Kinder und Jugendliche
Aber wir sagen ab jetzt nur noch Jugendliche.
Aber es sind auch Kinder gemeint.
In dem Leitbild der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit steht:
Das ist wichtig bei der Jugend·arbeit.
Der Text ist von den Menschen die Jugend·arbeit machen.

Wir sind Christen und gehören zur Kirche

Wir sind Teil der Kirche
Wir glauben an Jesus.
Jesus ist der Sohn von Gott.
Das wollen wir:
 zusammen die Gesellschaft und die Kirche verändern.
 Jugendliche machen mit bei der Kirche.
Wir erklären den evangelischen Glauben.
In der Sprache von den Jugendlichen.
Wir gehen zusammen zum Gottes·dienst.
Wir erklären den Jugendlichen:
Das steht in der Bibel.
Wir organisieren uns selbst
Wir arbeiten freiwillig.

wir arbeiten im Ehrenamt

Ehren·amt ist:
Jemand arbeitet in seiner Freizeit.
Er bekommt kein Geld dafür.
Wir sind offen
Wir arbeiten zusammen mit
 anderen Kirchen.
 Moscheen.
 Synagogen.
Wir achten Menschen mit einem anderen Glauben.
Wir helfen den Jugendlichen:
Wir nehmen Jugendliche ernst.
Wir helfen den Jugendlichen herauszufinden:
So bin ich.
Das ist mir wichtig.
Das macht Jugendliche stark.

Wir helfen den Jugendlichen bei Problemen

Die Jugendlichen können immer mit uns reden.
Die Jugendlichen reden mit
Sie entscheiden: So soll die Kirche sein
So soll die Gesellschaft sein.
Dann arbeiten sie an der Kirche und der Gesellschaft.
Die Jugendlichen entscheiden:
Das ist wichtig für uns.
Die Jugendlichen arbeiten zusammen.
Die Jugendlichen sagen der Politik und der Kirche:
Das ist wichtig für Jugendliche.
Die Jugendlichen lernen:
Ich kümmere mich um mich selbst.
Ich kümmere mich um andere Menschen.

Bei uns gibt es Gemeinschaft

Jugend·arbeit bedeutet:
Jugendliche machen etwas zusammen.
Dadurch lernen die Jugendlichen:
Etwas zusammen machen ist schön.
Es gibt Gemeinschaft:
Zwischen den Jugendlichen.
Zwischen den Jugendlichen und den Mitarbeitern.
Wir machen viele verschiedene Angebote
Zum Beispiel:
Wir lernen Menschen aus anderen Ländern kennenlernen.
Wir machen Reisen.
Wir machen immer neue Angebote.
Wir lernen Neues
Wir bringen den Jugendlichen etwas Neues bei.
Die ehren·amtlichen Mitarbeiter gehen zu Fort·bildungen.
Fortbildungen sind Kurse.
In den Kursen lernt man:
So kann ich meine Arbeit besser machen.

 

Wie arbeitet die Kirche?

Netzwerk
Die Kirche hat viele Aufgaben.
Sie plant ihre Aufgaben.
Sie hat viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 
Viele Menschen arbeiten für die Kirche ohne Bezahlung.
Das erklären wir in Leichter Sprache.
 

Plan mit einer Liste

Ein Kompass ist ein Gerät.
Der Kompass zeigt:
In dieser Richtung ist das Ziel.
Der Kirchen·kompass ist kein Gerät.
Der Kirchen·kompass ist ein Plan.

In dem Plan steht:

  • Das sind unsere Ziele.
  • Das ist uns wichtig.
  • Das wollen wir tun.

Der Plan hilft der Landes·kirche bei der Arbeit.
Der Plan hilft den Gemeinden bei der Arbeit.
Die Gemeinde kann einen eigenen Plan machen.
Die Gemeinde schreibt auf:
Das sind unsere Ziele.
So wollen wir arbeiten.
Jeder kann bei dem Plan mitmachen.
Alle in der Gemeinde dürfen wissen:
Das steht im Plan.

Die Landes·kirche hat einen Plan

In dem Plan stehen die Ziele von der Landes·kirche.
Wer hat den Plan gemacht?
Die Landes·synode hat den Plan gemacht.
Land bedeutet:
Ein Land ist ein Teil von Deutschland.
Synode bedeutet:
Eine Synode ist eine Versammlung.
Die Mitglieder von der Versammlung entscheiden:
So soll die Kirche arbeiten.
Landes·synode bedeutet:
Die Landes·synode ist eine Versammlung
von der Landes·kirche.
Die Mitglieder kennen sich gut aus in der Landes·kirche.
Die Versammlung leitet die Kirche in Baden.
Die Landes·synode hat aufgeschrieben:
Diese Ziele hat die Landes·kirche.
Was steht im Plan?
In dem Plan stehen die Ziele von der Landes·kirche.

Ziel 1

So ist es:
Viele Menschen glauben nicht mehr an Gott.
Viele Menschen sprechen nicht mehr über ihren Glauben.
Das ist das Ziel:
Die Landes·kirche macht gute Angebote.
Dann kommen mehr Menschen in die Kirche.
Dann erfahren mehr Menschen von Gott.
Die Menschen sprechen wieder über ihren Glauben.
Ein Beispiel:
Die Landes·kirche macht ein Konzert.
Die Menschen hören Musik in der Kirche.
Und unterhalten sich.

Ziel 2

So ist es:
Viele Menschen sind arm und traurig.
Das ist das Ziel:
Die Landes·kirche nimmt die Probleme von den Menschen ernst.
Die Landes·kirche hört den Menschen zu.
Die Landes·kirche sagt:
Alle Menschen sind gleich viel wert.
Egal ob sie arbeiten oder nicht.
Egal ob sie arm oder reich sind.
Egal ob sie gesund oder krank sind.
Alle können in der Kirche mitmachen.

Ziel 3

So ist es:
Viele Menschen haben Angst.
Viele Menschen fragen sich:
Wer bin ich?
Wo gehöre ich hin?
Wie geht es für mich weiter?
Das ist das Ziel:
Die Landes·kirche ist für die Menschen da.
Die Landes·kirche spricht mit den Menschen über ihre Probleme.
Die Landes·kirche macht Schulungen.
Dort lernen die Menschen:
So höre ich gut zu.
So berate ich andere Menschen.

Ziel 4

So ist es:
Es gibt viele verschiedene Menschen.
Manchmal streiten sich die Menschen.
Manchmal schlagen sich die Menschen.
Das ist das Ziel:
Es gibt keine Gewalt.
Die Menschen sprechen miteinander.
Die Menschen leben gut zusammen.
Ein Beispiel:
Die Kirche macht ein Familien·fest.
Alle Menschen sind eingeladen.
Christen und Muslime treffen sich.
Christen und Muslime essen und feiern zusammen.
Muslime sind Menschen mit einer anderen Religion.
Die Religion von den Muslimen heißt Islam.
Der Gott von den Muslimen heißt Allah.

Ziel 5

So ist es:
Viele Menschen wissen nicht viel über Gott.
Das ist das Ziel:
Viele Menschen sollen von Gott erfahren.
Deshalb redet die Landes·kirche über Gott.
Ein Beispiel:
Die Landes·kirche macht Sendungen im Fernsehen.
So können viele Menschen von Gott hören.

Ziel 6

So ist es:
Das Leben der Menschen ist jetzt anders als früher.
Die Menschen können heute viele Entscheidungen treffen.
Ein Beispiel:
Männer lieben Männer.
Frauen lieben Frauen.
Früher war das verboten.
Jetzt ist das erlaubt.
Das ist das Ziel:
Die Landes·kirche will für alle da sein.
Die Landes·kirche überlegt:
Was wünschen sich die Menschen von der Kirche?
Wie kann die Landes·kirche für alle da sein?

Ziel 7

So ist es:
Die Erde ist wichtig für die Menschen.
Die Erde ist von Gott gemacht.
Das ist das Ziel:
Alle Menschen behandeln die Erde gut.
Ein Beispiel:
Die Mitarbeiter von der Kirche sparen Strom.
Die Mitarbeiter machen das Licht aus.
Wenn die Mitarbeiter aus dem Raum gehen.

Ziel 8

So ist es:
Es gibt mehr alte Menschen.
Es gibt weniger junge Menschen.
Das ist das Ziel:
Die Landes·kirche möchte alte Menschen besser unterstützen.
Ein Beispiel:
Eine alte Frau möchte zum Gottes·dienst.
Die alte Frau kann nicht zur Kirche laufen.
Der Pfarrer besucht die Frau.
Der Pfarrer und die Frau feiern zusammen Gottes·dienst.

Ziel 9

So ist es:
Ehren·amt ist wichtig für die Kirche.
Ehren·amt ist:
Jemand arbeitet für die Kirche.
Er arbeitet in seiner Freizeit.
Er arbeitet ohne Bezahlung.
Das ist das Ziel:
Die Ehren·amtlichen arbeiten gerne.
Die Landes·kirche sagt den Ehren·amtlichen:
Ihr seid toll.
Die Landes·kirche macht:

  • Feste für die Ehren·amtlichen.
  • Kurse für die Ehren·amtlichen.
 

Geldschein

Der Text ist von der Landes·kirche in Baden.
In dem Text geht es um die Kirchen·steuer.
In dem Text geht es auch um Spenden.
Was sind Steuern?
Steuern sind Geld.
Meistens sind Steuern Geld für ein Land.
Zum Beispiel:
Deutschland.
Die Menschen in Deutschland zahlen Geld.
Dann kann Deutschland Dinge bezahlen.
Zum Beispiel:
Deutschland kann neue Straßen bauen.
Was sind Kirchen·steuern?
Kirchen·steuer ist eine Steuer für die Kirche.
Die Kirche bekommt Geld.
Dann kann die Kirche Dinge bezahlen.
Zum Beispiel:
Die Kirche baut einen neuen Kinder·garten.
Die Kirche bezahlt die Pfarrer.
Wer bezahlt die Kirchen·steuer?
Kirchen·mitglieder zahlen Kirchen·steuer.
Kirchen·mitglieder sind Gemeinde·mitglieder.
Gemeinde·mitglieder sind Menschen,
die in der Kirche sind.
Die Menschen sind getauft.

Muss ich Kirchen·steuer bezahlen?

Sind Sie evangelisch?
Verdienen Sie Geld?
Dann müssen Sie Kirchen·steuer bezahlen.
Verdienen Sie viel Geld?
Dann müssen Sie viel Kirchen·steuer bezahlen.
Verdienen Sie wenig Geld?
Dann müssen Sie wenig Kirchen·steuer bezahlen.
Oder Sie müssen keine Kirchen·steuer bezahlen.
Ein Beispiel:
Ein Schüler verdient kein Geld.
Er muss keine Kirchen·steuer bezahlen.
Wie bekommt die Kirche das Geld?
Das Finanz·amt gehört zum Staat.
Das Finanz·amt sammelt die Steuern ein.
Das Finanz·amt sammelt auch die Kirchen·steuer ein.
Das Finanz·amt nimmt die Steuern vom Gehalt.
Das bedeutet:
Das Finanz·amt nimmt einen Teil vom Gehalt von den Menschen.
Die Menschen bekommen dann den Rest vom Gehalt.
Das Finanz·amt gibt der Kirche die Kirchen·steuer.
Die Kirche muss die Steuer nicht selbst ein·sammeln.
Das Finanz·amt macht diese Arbeit.
Dafür bekommt der Staat ein wenig Geld von der Kirche.

Was macht die Kirche mit dem Geld?

Die Kirche benutzt das Geld für ihre Arbeit.
Die Kirche schreibt immer genau auf:
Das machen wir mit dem Geld.
Alle Gemeinden müssen genau aufschreiben:
Das machen wir mit dem Geld.
Jeder darf das lesen.
Gemeinde·arbeit
Die Kirche gibt sehr viel Geld für die Gemeinde·arbeit.

Gemeinde·arbeit ist die Arbeit von der
Kirchen·gemeinde.
Zu der Gemeinde·arbeit gehört:
 der Gottes·dienst
 die Kirchen·musik
 verschiedene Gruppen
zum Beispiel Kinder·gruppen und Senioren·gruppen
Außerdem muss die Kirche die Mitarbeiter von der Gemeinde bezahlen.
Die Mitarbeiter bekommen Gehalt von der Kirche.
Die Mitarbeiter sind zum Beispiel:

  •  Pfarrer
  •  Diakone

Es gibt auch Ehren·amtliche.
Die Ehren·amtlichen bekommen kein Geld.

Die Kirche gibt Geld für Bildung

Bildung bedeutet:
Menschen lernen etwas.
Zur Bildung gehört:
 der Religions·unterricht
 Kurse und Schulungen
 Büchereien
Das Land gibt auch Geld für den Religions·unterricht.
Gebäude
Die Kirche gibt Geld für die Gebäude.
Gebäude sind die Kirchen und Gemeinde·häuser.
Die Gebäude müssen manchmal renoviert werden.
Oder in den Gebäuden muss etwas repariert werden.
Das kostet Geld.
Dafür gibt die Kirche etwas Geld.

Die Kirche gibt Geld für Verwaltung

Die Kirche gibt auch etwas Geld für die Verwaltung.
Die Verwaltung hilft den Kirchen·gemeinden.
Zum Beispiel:
Die Verwaltung prüft:
Werden die Rechnungen bezahlt?
Die Verwaltung hat Versicherungen.
Passiert etwas Schlimmes?
Zum Beispiel:
Ein Gemeinde·haus brennt.
Dann bezahlt die Versicherung Geld.
Die Kirche kann dann das Gemeinde·haus reparieren.

Die Kirche gibt Geld für die Diakonie

Die Diakonie hat viele Einrichtungen.
Zum Beispiel:

  • Alten·heime
  • Pflege·dienste
  • Kinder·gärten
  • Wohn·heime für Menschen mit Behinderung

In den Einrichtungen bekommen die Menschen Hilfe.

Die Kirche spart Geld

Die Kirche macht Rück·lagen.
Das bedeutet:
Die Kirche spart Geld.
Mit dem gesparten Geld kann die Kirche später etwas kaufen.
Mit dem gesparten Geld kann die Kirche später Rechnungen bezahlen.

Die Kirche gibt Geld für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Dazu gehören zum Beispiel:
Kinder·gärten
Jugend·gruppen

Die Kirche gibt Geld für Gesamt·kirchliche Aufgaben

Gesamt·kirchliche Aufgaben bedeutet:
Alle evangelischen Landes·kirchen arbeiten zusammen.
Das heißt evangelische Kirche in Deutschland.
Zum Beispiel:
Die evangelische Kirche in Deutschland spricht
mit der katholischen Kirche.
Zusammen überlegen die Kirchen:
Wie können wir gut zusammen arbeiten?
Wie können wir vielen Menschen von Gott erzählen?
Die Landes·kirche in Baden gibt der evangelischen Kirche
in Deutschland Geld.
Die Landes·kirche gibt auch Geld für andere Gemeinden.
Wenn die Gemeinden selbst sehr wenig Geld haben.

Die Kirche gibt Geld für Beratung und Seel·sorge

Die Kirche gibt Geld für Beratung.
Die Kirche gibt Geld für Seel·sorge.
Das bedeutet:
Menschen können mit Mitarbeitern
über ihre Probleme sprechen.
Die Menschen überlegen zusammen
mit den Mitarbeitern:
Ich will meine Probleme lösen.

Was kann ich tun?

Die Kirche bekommt Spenden von vielen Menschen.
Das bedeutet:
Die Menschen schenken der Kirche Geld.
Sie finden die Kirche gut.
Was macht die Kirche mit den Spenden?
Die Kirche nimmt die Spenden für ihre Arbeit.
Hier sind 4 Beispiele:
Das macht die Kirche mit den Spenden.

Beispiel 1: Pforzheim
In Pforzheim gibt es eine Jugend·kirche.
Jugendliche feiern zusammen Gottes·dienst.
Die Jugendlichen hören von Gott.
Die Jugendlichen singen und beten zusammen.
Ein Mitarbeiter macht die Jugend·kirche.
Das Gehalt von dem Mitarbeiter kommt von Spenden.
Gehalt ist Geld für Arbeit.
3 Gemeinden in Pforzheim geben Geld.
So kann die Kirche den Mitarbeiter bezahlen.

Beispiel 2: Mannheim
In Mannheim gibt es eine Vesper·kirche.
Zusammen feiern die Menschen Gottes·dienst.
Danach können alle ein warmes Mittag·essen bekommen.
Alle Menschen sind eingeladen.
Auch arme Menschen bekommen ein Essen.
Sie müssen nichts bezahlen.
Das Essen wird mit Spenden bezahlt.

Beispiel 3: Malterdingen
Die Kirche in Malterdingen heißt Jakobs·kirche.
Das Dach von der Jakobs·kirche war kaputt.
Die Menschen in Malterdingen haben viel Geld gesammelt.
Die Menschen haben Feste gemacht.
Die Menschen haben Wein verkauft.
Dafür haben sie Geld bekommen.
Das Geld haben die Menschen an die Kirche gespendet.
So konnte das Dach repariert werden.

Beispiel 4: Kenia
Kenia ist ein Land in Afrika.
Viele Menschen in Kenia haben nicht genug zu essen.
Die Kirche möchte den Menschen in Kenia helfen.

Die Kirche Gibt Geld für ein Hilfs·werk

Die Kirche hat ein Hilfswerk.
Das Hilfs·werk hilft Menschen in vielen Ländern.
Das Hilfs·werk heißt: Brot für die Welt.
Menschen in Deutschland spenden Geld an Brot für die Welt.
Mit dem Geld können die Menschen in Kenia Getreide anbauen.
So haben mehr Menschen genug zu essen.

Danke

Die Kirche bedankt sich bei den Menschen.
Die Kirche sagt:
Viele Menschen geben uns Geld für unsere Arbeit.
Viele Menschen zahlen Kirchen·steuer.
Viele Menschen spenden Geld.
Viele Menschen arbeiten ehren·amtlich in der Gemeinde.
Das bedeutet:
Die Menschen arbeiten ohne Bezahlung.
Das ist toll!
Die Kirche sagt:
Danke für das Geld.
Danke für die ehren·amtliche Arbeit.

 

Eine Person geht mit einer anderen Person spazieren

Der Text ist von der Evangelischen Landes·kirche in Baden.
Der Text ist vom Beirat Ehren·amt.
Der Beirat setzt sich ein:
Für die Ehren·amtlichen.
Was ist Ehren·amt?
Ehren·amt ist:
Jemand arbeitet in seiner Freizeit.
Er bekommt kein Geld dafür.
Die Menschen arbeiten freiwillig.
Das bedeutet:
Die Menschen entscheiden selbst.
Diese Aufgabe will ich machen.
Das will ich tun.
Die Menschen machen das Ehren·amt
für eine bestimmte Zeit.
Die Menschen können sagen:
Jetzt möchte ich das Ehren·amt nicht mehr machen.
Ich höre auf.

Menschen möchten etwas Gutes tun in ihrem Leben

Menschen möchten etwas Wichtiges tun in ihrem Leben.
Deshalb machen sie ein Ehren·amt.
Bei der Landes·kirche arbeiten sehr viele Ehren·amtliche.
Das Ehren·amt ist sehr wichtig für die Kirche.
Warum gibt es das Ehren·amt in der Kirche?
In der Bibel steht:
Jesus sagt zu seinen Schülern:
Gott ist gut.
Redet über das Gute.
Und tut Gutes.
Die Bibel sagt:
Ehren·amt ist wichtig.
Ehren·amt ist ein Dienst.
Wer Ehren·amt macht,
tut Gutes.
Gutes tun bedeutet:
Anderen Menschen helfen.

Was machen die Ehren·amtlichen?

Die Ehrenamtlichen haben viele Aufgaben.
Zum Beispiel:
Die Ehren·amtlichen helfen kranken Menschen.
Die Ehren·amtlichen helfen armen Menschen.

Die Ehren·amtlichen helfen Flüchtlingen.
Die Ehren·amtlichen helfen der Kirche.
Die Ehren·amtlichen machen unterschiedliche Dinge.

Es gibt 5 Arten von Ehren·amt:
Manchmal mache ich etwas:
Zum Beispiel:
Ich backe einen Kuchen für das Gemeinde·fest.
Ich mache regelmäßig etwas:
Zum Beispiel:
Ich singe in einem Kirchen·chor.
Ich mache oft etwas.
Zum Beispiel:
Ich leite eine Jugend·gruppe.
Ich bin gewählt.
Ich leite einen Kirchen·kreis.
Ich war bei einer Fortbildung.
Zum Beispiel:
Ich mache Seelsorge.
Ich besuche die Menschen.
Und ich tröste die Menschen.
Das will der Beirat Ehren·amt:
Ehren·amtliche und Mitarbeiter sind gleich wichtig.
Die Kirche will das auch.

Ehren·amtliche und Mitarbeiter machen verschiedene Aufgaben

Alle Aufgaben sind wichtig.
Mitarbeiter werden bezahlt für ihre Arbeit.
Ehren·amtliche werden nicht bezahlt für ihre Arbeit.
Aber die Arbeit von den Ehren·amtlichen ist genauso wichtig
wie die Arbeit von den Mitarbeitern.
Deshalb sagt man Ehren·amtliche zu den Ehren·amtlichen.
Man sagt nicht Helfer.
Die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter arbeiten gut zusammen.
Alle sollen gut zusammen·arbeiten.
Das kann man tun:
Die Arbeit von den Ehren·amtlichen ist viel wert.
Ehren·amtliche bekommen Lob.
Von anderen Ehren·amtlichen.
Und von den Mitarbeitern.
Es ist wichtig zu sagen:
Du machst gute Arbeit.
Die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter sind freundlich zueinander.
Die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter reden miteinander.
Sie sprechen über ihre Aufgaben.
Die Ehren·amtlichen wissen:
Das ist meine Aufgabe.
Die Ehren·amtlichen reden mit.
Wenn etwas bei ihrer Arbeit geändert wird.
Die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter dürfen sagen:
Das finde ich gut.
Und das kann besser werden.
Die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter
hören einander zu.
Die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter
machen etwas zusammen.

Das können die Ehren·amtlichen und die Mitarbeiter zusammen machen

Sie lesen zusammen die Bibel.
Sie sind zusammen still und denken nach.
Sie lernen zusammen Neues.
Zum Beispiel:
Sie machen zusammen eine Fortbildung.
Sie machen zusammen Ausflüge.
Das ist wichtig für die Ehren·amtlichen:
Sie machen Schulungen.
Sie lernen etwas über ihre Aufgabe.
Es gibt 1 Ansprech·partner für die Ehren·amtlichen.
Der Ansprech·partner redet mit den Ehrenamtlichen
über ihre Arbeit.
Der Ansprech·partner kümmert sich um die Ehren·amtlichen.
Der Ansprech·partner sucht auch nach neuen Ehren·amtlichen.

Das soll die Politik tun für das Ehren·amt

Der Beirat Ehren·amt sagt:
Ehren·amtliche sind wichtig.
Die Politiker sollen sich für die Ehren·amtlichen einsetzen.
Das wollen die Ehren·amtlichen:
Es gibt Sonder·urlaub für Ehren·amtliche.
Ein Beispiel:
Peter macht ein Ehren·amt.
Für das Ehren·amt braucht Peter Zeit.
Peter bekommt Urlaub.
Peter muss nicht zur Arbeit gehen.
Peter kann in der Zeit das Ehren·amt machen.
Zum Beispiel:
Peter leitet eine Jugend·freizeit.
Die Ehren·amtlichen bekommen mehr Fortbildungen.
Deutschland bezahlt die Fortbildungen.
Ehren·amtliche bekommen Vorteile.
Zum Beispiel:
Ehren·amtliche müssen weniger Steuern bezahlen.
Ehren·amtliche bekommen mehr Rente.
Ehren·amtliche bekommen einfacher einen Studien·platz.
Oder einen Ausbildungs·platz.
Es gibt eine Kinder·betreuung.
Die Kinder von den Ehren·amtlichen können dorthin gehen.
Manchmal leihen Ehren·amtliche der Kirche Geld.
Zum Beispiel:
Die Ehren·amtlichen bezahlen Kopien.
Die Ehren·amtlichen bekommen das Geld schnell zurück.
Die Ehren·amtlichen müssen keinen Antrag schreiben.

 

Was ist ein Gottesdienst?

Person steht vor einem Mikrofon

Wer feiert einen Gottesdienst?
Warum wird er gefeiert?
Wie läuft ein Gottesdienst ab?

Das erklären wir in Leichter Sprache.

 

Kirchengebäude
Im Gottesdienst sind alle willkommen. Erwachsene und Kinder. Frauen und Männer.

Am Anfang werden sie alle begrüßt. Wie bei einem Fest oder einer Party.
Aber es gibt einen wichtigen Unterschied. Denn der Gottesdienst ist Gottes Fest. Gott lädt uns ein. Deshalb sagt der Pfarrer oder die Pfarrerin: Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiliger Geistes. Damit ist klar: Gott ist jetzt da. Gott ist mit seinem Segen bei uns.
Ein anderer Gruß geht so: Die Gnade von Jesus und die Liebe von Gott und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Das sind Worte mit viel Kraft.
Manchmal hört man noch etwas mehr am Anfang.
Zum Beispiel: Ich freue mich, dass ihr heute alle da seid. Oder: Herzlich willkommen im Gottesdienst.
Manchmal erfahren wir das Thema.
Zum Beispiel: Heute ist der zweite Sonntag nach Ostern. Er heißt auch Sonntag vom guten Hirten. Biblische Texte erzählen davon. In Liedern und Gebeten reden wir Gott als guten Hirten an.
Manchmal bekommen wir am Eingang ein Blatt.
Darauf steht, was wann kommt:
Lieder, Lesungen und Gebete. Manchmal auch Veranstaltungen in der Gemeinde.

Beten

Christen sprechen mit Gott. Das nennen sie beten. Beten heißt:
Sie danken Gott für das Leben. Sie danken dafür, dass sie gesund sind. Sie danken für glückliche Zeit.
Sie freuen sich darüber.
Sie bitten Gott für ihr Leben und für andere Menschen. Menschen sind krank. Menschen leben im Krieg. Paare trennen sich. Manche Menschen sterben. Deshalb brauchen Menschen Gottes Hilfe.
Sie hoffen, dass Gott es gut macht.
Sie klagen Gott ihr Leid. Es ist so schwer, das Böse auszuhalten. Dass Menschen einander wehtun. Dass Menschen andere Menschen quälen. Aber auch: Dass es Erdbeben gibt. Dass Menschen Hunger haben. Christen klagen Gott ihr Leid. Sie wünschen, dass Gott sie hört.
Christen loben Gott. Sie sagen Gott: Du bist groß. Du hast die Welt schön gemacht. Wir freuen uns an der Natur. Wir staunen über Fische und Vögel. Sie singen. Wir finden Blumen schön.
Im Gottesdienst beten wir am Anfang. Wir nennen es Tagesgebet. Im Gottesdienst beten wir auch am Ende. Wir nennen es Fürbitte oder Kirchengebet. Dann bitten wir für Andere. Für die Politiker. Für die Kirche, für Kranke und Schwache.

Lesungen aus der Bibel

Im Gottesdienst hören wir auf Lesungen aus der Bibel. Sie werden laut vorgelesen. Der Pfarrer oder die Pfarrerin predigen auch über einen von diesen Texten.
Es gibt drei Arten von Lesungen:
Die wichtigsten erzählen von Jesus. Man nennt sie Evangelien. Das heißt: Sie bringen eine gute Nachricht. Sie berichten uns, was Jesus getan hat. Sie sagen, was er von Gott erzählt hat. Es ist spannend, wenn wir hören: Was hat er von Gott erzählt? Wie hat Jesus andere Menschen behandelt? Er hat zum Beispiel Kranke gesund gemacht. Er hat sich mit Leuten getroffen, die einen schlechten Ruf hatten.
Auch Texte aus Briefen werden gelesen. Man nennt sie Episteln. Das ist ein altes griechisches Wort für Brief. Paulus und andere Leute haben sie aufgeschrieben. Paulus hat zum Beispiel einen Brief nach Rom geschrieben. An die Christen, die dort vor 2000 Jahren gelebt haben. Man nennt ihn Römerbrief. Paulus sagt in Römer 1: Die gute Nachricht von Gott hat eine große Kraft. Sie macht euer Leben neu. Glaubt daran!
Evangelien und Epistel sind beide aus dem Neuen Testament. Hier dreht sich alles um Jesus Christus. Nur Christen haben das Neue Testament.
Manche Texte sind aus dem Alten Testament. Das ist der erste Teil von der Bibel. Christen haben ihn mit Juden gemeinsam. Am Anfang der Bibel steht die Geschichte, wie Gott die Welt gemacht hat. Eine andere erzählt vom Volk Israel, das in Ägypten war und in der Wüste.
Auch Psalmen werden gelesen. Das sind ganz alte Lieder und Gebete von Juden. Sie werden auch heute noch oft gesungen. Viele stehen in unserem Gesangbuch.

Predigt

Gott spricht zu uns. Früher hat er durch besondere Menschen geredet. Propheten nannte man sie. Sie haben gesagt, was Gott von den Menschen will. Manchmal haben sie die Armen schlecht behandelt. Oder die Fremden unterdrückt. Da haben die Propheten zu den Leuten gesagt: Wie könnt ihr nur so leben? Warum tut ihr das? Denkt daran: Gott liebt alle Menschen. Das sollt auch ihr tun.
Dann kam Jesus Christus. Er hat gesagt: Gott ist nahe. Er liebt alle Menschen. Gott hat mich zu euch geschickt. Er macht euer Leben heil. Die Reden von Jesus nennt man auch Predigten. Sie stehen in der Bibel. Genauer gesagt: in den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
Die vier Evangelisten erzählen, was Jesus gepredigt hat. Wie Jesus von Gott redet. Und wie Gott durch Jesus zu uns spricht.
Auch heute spricht Gott zu uns. Durch Menschen wie wir. Im Gottesdienst passiert das. Wir hören auf Worte aus der Bibel. Das sind die Lesungen. Wir bekommen Gottes Segen am Ende.
Auch in der Predigt spricht Gott. Sie findet meistens in der Mitte vom Gottesdienst statt. Die Pfarrerin geht dazu auf die Kanzel. Das ist ein höherer Platz in der Kirche. So kann man die Predigt überall gut verstehen. Die Kanzel kann man auch gut sehen. Prediger und Predigerinnen erklären einen Text aus der Bibel. Sie sagen, was er mit uns heute zu tun hat. So redet Gott heute zu uns. Mit menschlichen Stimmen, von Männern und Frauen. Gott tröstet uns. Er macht uns Mut. Er gibt uns neue Ideen. Er hilft uns zum Leben.
Gott lässt sich heute hören durch Menschen. Und Menschen hören auf die Predigt. Sie verstehen sie. Sie werden berührt. Sie fangen an zu glauben. Sie vertrauen Gott.

Musik im Gottesdienst

Im Gottesdienst gibt es viel Musik. Manchmal singt die Gemeinde. Manchmal spielen Instrumente. Manchmal singt ein Chor.
In vielen Kirchen gibt es eine Orgel. Sie ist ein Instrument mit vielen Tasten. Man kann sie mit Händen und Füßen spielen. Eine Orgel hat viele Pfeifen. Sie geben Töne, die unterschiedlich klingen. Laute und leise, hohe und tiefe.
Am Anfang des Gottesdienstes läuten Glocken. Dann kommen die Menschen in die Kirche. Dann beginnt die Musik. Das nennt man Vorspiel. Meistens kommt es von der Orgel. Manchmal spielt auch der Posaunenchor. Das sind Menschen, die auf Trompeten, Hörnern und Posaunen spielen. Manchmal spielt auch eine Band. Dazu gehören zum Beispiel ein Klavier, eine Gitarre, ein Bass und ein Schlagzeug.
Unsere Lieder sind oft gesungene Gebete. Ein Sprichwort lautet: Wer singt, betet doppelt. Das heißt: Wer singt, betet besonders kräftig. Er bittet und dankt Gott mit Musik.
Viele Lieder sind auch gesungene Predigten. Sie erzählen von Gott.
Was Jesus getan hat. Für uns. Also können wir sagen: Wer singt, erzählt und predigt auch.
Am Anfang vom Gottesdienst singen wir oft ein Morgenlied. Wir danken Gott für die Sonne und die schöne Welt. Manchmal bitten wir Gott am Anfang, dass er bei uns ist. Er soll uns nahe sein mit seinem Heiligen Geist.
Manchmal singen wir Psalmen. Psalmen sind Gebete aus der Bibel. Manche haben eine Melodie bekommen. Man nennt sie Psalmlieder. Sie klagen und bitten, danken und loben Gott.
Manche Lieder erzählen Geschichten aus der Bibel. Zum Beispiel von Abraham oder Mose. Und natürlich von Jesus und seinen Jüngern. Besonders wichtig sind Lieder zu Weihnachten und zu Ostern. Sie machen uns froh. Jesus ist geboren. Jesus war tot und ist wieder lebendig. Diese Lieder machen den Gottesdienst besonders schön. Viele loben und danken Gott dafür.
In manchen Liedern bekennen wir unseren christlichen Glauben. Sie singen davon wie Gott die Welt gemacht hat. Sie erzählen von Jesus. Auch der Glaube an den Heiligen Geist ist uns wichtig. Er gibt uns Kraft zum Leben.
Im Gottesdienst singt oft ein Chor. Das sind Menschen, die gerne Musik machen. Sie treffen sich und üben besondere Lieder. Es gibt auch Chöre für Kinder und Jugendchöre.
Manchmal werden die Chöre von Instrumenten begleitet. Das können Geigen sein oder Flöten, manchmal auch ein Cello. Manche Chöre singen zusammen mit einer Band. Man nennt sie Gospelchöre oder Jugendchöre.
Am Ende des Gottesdienstes bitten wir Gott um den Segen. Oft singen wir auch da ein Lied. Ein bekanntes Lied heißt: Verleih uns Frieden. Wir bitten Gott, dass er uns Frieden schenkt. Uns und der Welt. Danach kommt das Nachspiel. Manchmal bleiben wir sitzen wir und hören noch einmal zu. Oft gehen wir dabei fröhlich aus der Kirche hinaus. Wir wissen: Gott ist bei uns.
Die Musik bringt Freude in unser Herz. Sie ist ein Geschenk von Gott für uns. Wir teilen die Freude mit anderen Menschen. Wir loben Gott. Das ist gut.

Evangelisches Gesangbuch

Beim Gottesdienst singen wir aus einem Liederbuch.
Es heißt Evangelisches Gesangbuch. Darin gibt es zwei große Teile. Der erste heißt Stamm -Teil. Diese Lieder singen die evangelischen Christen in Deutschland. Der zweite heißt Regionalteil. Er hat Lieder, die man nur in Baden singt.
Beide Teile haben vier große Kapitel. Die Überschriften sind:
Kirchenjahr
Gottesdienst
Biblische Lieder
und Glaube/Liebe/Hoffnung.
Hier geht es um den Glauben an Gott. Manche Lieder erzählen von der Liebe zu Gott und den Menschen. Andere von der Hoffnung das ewige Leben.
Unsere Lieder sind in verschiedenen Zeiten entstanden. Manche sind fast 1000 Jahre alt. Andere sind erst vor ein paar Jahren entstanden. Unter dem Lied stehen wichtige Informationen. Wir lesen, wo und wann es geschrieben wurde.
Der Buchstabe M steht für Melodie; der Buchstabe T für Text.
Die bekanntesten Dichter im Gesangbuch sind Martin Luther, Paul Gerhardt und Jochen Klepper. Sie haben vor 500, 400 und 100 Jahren gelebt.
Von Martin Luther ist zum Beispiel das Weihnachtslied: Vom Himmel hoch, da komm ich her. Sein bekanntestes Lied ist: Ein feste Burg ist unser Gott. Luther hat vor 500 Jahren gelebt. Er hat es zur Zeit der Reformation geschrieben/gedichtet.“
Luther hat gedichtet und die Melodie geschrieben. Er sagt: An Gott glauben, das ist so, als ob man in einer sicheren Burg lebt. Ganz sicher steht sie. Sie hält uns Feinde vom Leib.
Von Paul Gerhardt ist zum Beispiel das Lied Geh aus mein Herz und suche Freud. Es lobt Gott für die wunderbare Natur. Gott hat sie gemacht. Sie ist ein Bild vom Paradies. Das ist der schönste Ort, den es gibt. Dort sind alle Menschen und Tiere bei Gott. Sie freuen sich. Immer.
Ein bekanntes neueres Lied ist vor etwas über 50 Jahren entstanden.
Es heißt: Danke für diesen guten Morgen. Wir danken Gott für alles, was er uns schenkt: das Leben, Essen und Trinken, die Freunde, die Arbeit, die Musik.

Abendmahl

Jesus hat gerne mit Menschen gegessen und getrunken. Er zeigte damit: Gott mag Menschen. Er möchte mit ihnen zusammen sein. Egal, was sie haben oder wie sie aussehen. Egal, was sie denken. Ganz egal, welche Kleider sie anziehen.
Beim Essen mit Jesus konnten sie echte Gemeinschaft erleben. Arme und Reiche, Frauen und Männer und Kinder waren eingeladen.
Das gilt auch heute: Leute, die von sich denken: Ich bin stark, ich habe Erfolg. Und solche Leute, die von sich denken: Ich bin schwach. Ich bin ein Versager. Mit allen feiert Jesus und sagt: Ich bin für euch da. Ihr seid alle Gottes Kinder.
Auch beim letzten Essen von Jesus war es so. Es war schon Nacht. Jesus war mit seinen Freunden zusammen. (Sie haben das Passafest gefeiert. Das ist ein jüdisches Fest im Frühling. Es erinnert daran, dass Israel einmal in Ägypten war. Damals waren sie Sklaven und mussten hart arbeiten. In der letzten Nacht in Ägypten haben sie miteinander gegessen. Ein Lamm wurde dabei geschlachtet. Dann durften sie ausziehen. Gott hat sie befreit.)
Sie aßen und tranken. Jesus brach das Brot. Er dankte Gott. Dann sagte er: Nehmt und esst das Brot. Das bin ich für euch. Dann nahm er den Becher. Er dankte Gott. Er gab seinen Jüngern davon und sprach: Nehmt und trinkt. Ich gebe mich für euch. Tut das immer wieder. Denkt dabei an mich.
Christen feiern das Abendmahl als Zeichen der Liebe Gottes. Sie sind sicher. Jesus ist dann bei ihnen. Jesus vergibt ihnen ihre Schuld. Mit ihm können sie neu anfangen. Sie hoffen: Auch im Himmel wird das so sein. Dann sitzen alle Menschen an einem Tisch. Dann wischt Gott alle Tränen ab. Dann freuen sich alle Menschen.

Segen

Am Anfang hat Gott die Welt gemacht. Alles war sehr gut. Gott wollte, dass es den Tieren und den Menschen weiter gut geht. Deshalb segnete er sie. Der Segen ist Kraft von Gott zum Leben. Gott beschützt. Gott macht das Leben schön. Auch Menschen können andere Menschen segnen. Die Bibel erzählt uns davon: Eltern segnen ihre Kinder. Sie legen ihnen die Hände auf den Kopf und versprechen ihnen Gottes Kraft.

Auch Jesus hat Menschen gesegnet, zum Beispiel die Kinder. Er zeigt damit: Gott hat Kinder besonders lieb. Gott ist für alle da, besonders für die Kleinen und Schwachen.
Jesus selbst ist der Segen. Er ist Gottes Segen für die Welt. Er rettet und vergibt Schuld.
Auch im Gottesdienst gibt es einen Segen. Ganz am Ende, bevor wir gehen. Damit bekommen wir Kraft für den Alltag. Gottes Name steht dafür. Gott verspricht uns, dass er bei uns ist. Der Pfarrer oder die Pfarrerin breitet die Hände aus und sagt: Gott segne dich und behüte dich. …
Dann dürfen wir sicher sein: Gott ist bei uns. Was er sagt, das passiert. Gott macht es.
Auch in der Taufe segnen wir Kinder und Erwachsene. Bei der Trauung segnet die Pfarrerin das Brautpaar. Bei der Konfirmation werden die Konfirmanden gesegnet.
Der Segen von Gott ist wie ein Licht. Oder wie die Wärme von der Sonne. Ein uralter Segen aus der Bibel geht so:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Wir können ihn heute so ausdrücken:

Gott schaut auf dich. Gott lässt sein Licht für dich scheinen.
Gott wird immer bei dir sein.
So segne und behüte dich der ewige Gott:
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
 

Brautpaar
Gerade an besonderen Gottesdiensten nehmen Menschen teil, die sonst nicht in die evangelische Kirche gehen. Sie kommen zu Trauerfeiern,  Hochzeiten und Taufen. Manche kennen weder die Rituale noch den evangelischen Glauben. 
Erläuterungen in Leichter Sprache können ihnen helfen, die Bedeutung der Gottesdienste zu verstehen, dem Ablauf der Feier leichter zu folgen und die religiösen Texte richtig einzuordnen.
 
Beispiele sind:
  • Gottesdienst zur Taufe
  • Gottesdienst zur Einschulung
  • Gottesdienst zur Konfirmation
  • Gottesdienst zur Hochzeit
  • Gottesdienst zum Abschied

Was ist ein Taufgottesdienst?

Die Taufe ist ein Zeichen von Gott. Gott zeigt damit: Ich habe die Menschen lieb. Wer getauft ist,  weiß: Ich bin ein Kind von Gott. Zum Taufen braucht man Wasser. Und einen Menschen, der getauft wird. Wir nennen ihn Täufling. Manchmal ist er klein. Noch ein Baby. Aber auch Jugendliche und Erwachsene werden getauft. Außerdem braucht man einen Menschen, der tauft. Meistens ist das ein Pfarrer oder eine Pfarrerin. Er sagt zum Täufling: Ich taufe dich im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Damit ist klar: Der getaufte Mensch gehört jetzt zu Gott. Für immer.
 

Der Gottesdienst am ersten Schultag

Auch wenn Kinder in die Schule kommen, gibt es einen Gottesdienst. Es ist ein ganz wichtiger Tag für die Kinder und ihre Familien. Oft findet er in der Kirche statt. Manchmal auch in der Schule.   Manchmal sind katholische Kinder dabei. Oft sind auch muslimische Kinder dabei. Die Eltern und Geschwister kommen oft mit dazu. Alle hören eine Geschichte von Gott.  
 

Was bedeutet die Konfirmation?

Die Konfirmation ist ein großes Fest. Sie beginnt mit einem Gottesdienst. Zum Gottesdienst kommen die Eltern, Geschwister und andere Verwandten. Alle Konfirmanden bekommen einen Spruch. Das ist ein Vers aus der Bibel. Oft dürfen die Konfirmanden ihn selbst aussuchen. Manche erinnern sich später an ihren Konfirmanden‐Spruch: Wenn sie heiraten oder Kinder bekommen. Oder wenn etwas Besonderes geschieht. Das Schönste bei der Konfirmation ist der Segen. Jeder bekommt die Hand auf den Kopf gelegt. Ein gutes Wort von Gott wird dazu gesagt. Die Konfirmanden spüren: Gott ist jetzt besonders für mich da. Und morgen auch. Was auch passiert, er ist bei mir. Mit der Konfirmation können wir in der Kirche mitarbeiten. Wir dürfen selbst Pate oder Patin werden. Also für ein getauftes Kind verantwortlich sein. Mit ihm über Gott reden. Das ist eine schöne Aufgabe. 
 

Heiraten in der Kirche

Menschen verlieben sich. Das passiert jeden Tag. Auf der ganzen Welt. Manchmal möchten sie nach einiger Zeit zusammen leben. Auch andere sollen das wissen: „Wir gehören zusammen. Wir lieben  uns.“ Deshalb wollen sie heiraten. Auch zwei Männer oder zwei Frauen können sich lieben. Dann sagt man: Sie beginnen eine Lebens‐Partnerschaft. Zuerst gehen sie miteinander zum Standesamt. Sie versprechen einander: Ich will, dass du mein Mann wirst. Ich will, dass du meine Frau wirst. Viele spüren dabei: Wir brauchen Gottes Segen für unser gemeinsames Leben. Wir möchten sicher  sein: Gott ist für uns da. Deshalb wollen sich in der Kirche trauen lassen. Sie wünschen sich, dass Gott sie segnet. Gemeinsam sprechen sie mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin vorher über den Gottesdienst. Sie suchen Lieder aus  und einen Vers aus der Bibel. Dieser Bibelvers wird ihr Trauspruch. 
 

Abschied von den Toten

Menschen werden geboren. Menschen müssen sterben. Christen hoffen: Das Leben ist ein Geschenk von Gott. Zu ihm gehen wir zurück, wenn wir sterben. Sie glauben an ein Leben nach dem Tod. Denn Jesus ist lebendig. Wenn Menschen sterben, geht ihr Leben auf dieser Welt zu Ende. Sie werden begraben oder verbrannt. Wir wollen uns davor von ihnen verabschieden. Wir zeigen, dass wir an sie denken. Christen tun das in einem Gottesdienst. Er heißt auch Beerdigung oder Bestattung. Manchmal findet der Gottesdienst auf dem Friedhof statt. Manchmal auch in einer Kirche oder in einer Kapelle auf dem Friedhof. Eine Kapelle ist eine kleine Kirche. 
 

Was ist wichtig für die Kirche?

 

Eine Bibel

Die Reformation ist der Anfang von der Evangelischen Kirche.

Reformation bedeutet:
Etwas neu machen.
Martin Luther hat die Kirche erneuert.
Das hat die Welt verändert.
Das war vor 500 Jahren.
Martin Luther war Mönch.
Martin Luther wusste sehr viel über den Glauben.
Martin Luther hat viel nachgedacht über die Kirche.
Dann hat Martin Luther einen Text geschrieben.
Der Text von Martin Luther heißt: Thesen.

Martin Luther hat den Text aufgehängt.
An einer Kirche in der Stadt Wittenberg.
Mit den Thesen sagte Martin Luther:
Ablass·handel ist nicht gut.
Ablass·handel bedeutet:
Ein Mensch tut etwas Böses.
Danach gibt der Mensch der Kirche Geld.
Die Kirche sagt:
Der Mensch kommt in den Himmel.
Gott verzeiht dem Menschen.
Obwohl er etwas Böses gemacht hat.
Luther hat gesagt:
Ablass·handel ist falsch.
Gott verzeiht den Menschen.
Die Menschen müssen der Kirche kein Geld geben.
Manche Menschen haben gesagt:
Ablass·handel ist richtig.
Andere Menschen haben gesagt:
Ablass·handel ist falsch.
Martin Luther hat recht.

Streit in der Kirche

Damit hat die Reformation angefangen.
Aus der Reformation ist die evangelische Kirche entstanden.
Die evangelische Kirche feiert den Reformations·tag.
Der Reformations·tag ist der Tag
an dem Martin Luther die Thesen aufgehängt hat.
2017 ist das 500 Jahre her.
Deshalb ist der Reformations·tag sehr wichtig.

Zur Vorbereitung hat sich die evangelische Kirche
in den letzten 10 Jahren mit Reformation beschäftigt.
Die evangelische Kirche hat überlegt:
Was bedeutet Reformation für uns?
Was ist die Geschichte der Reformation?
Die evangelische Kirche sagt:
Wir reden mit den anderen Religionen.
Wir reden mit den Menschen über unsere Werte.
Das ist uns wichtig.
Die Menschen sind frei, weil Gott die Menschen liebt.
So wie sie sind.

 

Eine Person liest in einem Buch

Martin Luther hat vor fast 500 Jahren ein kleines Buch geschrieben. Darin stehen Antworten auf diese Fragen. Luther nannte das Buch Katechismus. Er schrieb einen kleinen Katechismus für alle Christen. Und einen großen Katechismus für die Pfarrer. Darin steht, was wir über unseren Glauben wissen sollen. Und es steht darin, wie wir mit Gott leben können.
Dazu gehört die Frage, wie wir beten sollen. Aber auch:
Warum werden wir getauft? Warum feiern wir das Abendmahl? Was bedeuten Taufe und Abendmahl?
Die wichtigsten drei Texte erklären die 10 Gebote, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis.
Gott hat uns die Gebote gegeben, damit wir gut zusammenleben.
Wir sollen Gott achten und an ihn glauben.
Jesus hat uns das Vaterunser gegeben.
Es ist das Gebet, das alle Christen beten.
Auf der ganzen Welt sprechen Christen im Gottesdienst das Glaubensbekenntnis.
Seine Erklärung dazu fängt so an:
Ich glaube, dass mich Gott gemacht hat.
Zusammen mit Pflanzen, Tieren und Menschen.
Jeden Tag macht uns Gott wunderbare Geschenke.
Wir haben unseren Körper mit Augen und Ohren. Händen und Füßen.
Wir haben zu essen und zu trinken. Wir haben Kleider und Schuhe.
Das alles bekommen wir einfach so.
Daran merken wir: Gott meint es gut mit uns. Er liebt uns.
Es gibt auch andere Katechismus Bücher, zum Beispiel den Heidelberger Katechismus.'
Seine erste Frage geht so: Was tröstet dich im Leben? Was gibt dir Kraft, wenn du sterben musst?
Die Antwort lautet: Ich bin ein Kind von Gott. Ich gehöre Jesus Christus. Jesus Christus ist immer für mich da. Er ist für mich geboren, gestorben und auferstanden. ….
Deshalb darf ich immer bei Gott sein. Auch wenn ich einmal sterben muss.

Vater unser, Glaubensbekenntnis in Leichter Sprache

 

Betende Hände
Psalmen sind Gebete aus der Bibel. Sie stehen im Alten Testament. Das Alte Testament ist der erste Teil der Bibel. Deshalb sind Psalmen für Juden und Christen wichtig.
 
Oft wurden sie gesungen. Und manchmal auch mit einem Instrument begleitet. Zum Beispiel einer Leier oder Harfe. Das sind kleine Saiteninstrumente. So ähnlich wie eine Gitarre.
 
Psalmen können Klagelieder sein. Manche danken Gott für eine Rettung. Wieder andere loben ihn für die Natur. Sie staunen über alles, was Gott tut.
 

Psalmen zum Kirchenjahr in Leichter Sprache

 

Wandkalender

Im normalen Kalender fängt das Jahr am ersten Januar an. In der Kirche ist das anders. Da beginnt das Jahr immer an einem Sonntag. Er heißt erster Advent. Meistens ist das Anfang Dezember.

Besonders wichtig für das Kirchenjahr sind die Feste. Sie machen das Leben schön. Sie geben unserem Glauben Sinn. Wir freuen uns auf sie.
Im Dezember feiern wir die Geburt von Jesus. Das Fest heißt Weihnachten.
Im Frühjahr denken wir an sein Leiden. Wir nennen das Passionszeit, Leidenszeit. Sie dauert sieben Wochen.
Während dieser Zeit freuen wir uns auf Ostern, das Fest des Lebens. Jesus ist auferstanden.
Sieben Wochen später ist Pfingsten. Da feiern wir den Geburtstag der Kirche. Wir sind froh , dass Gott bei uns ist. Sein Heiliger Geist ist bei uns.
Im Herbst ist das Erntedank-Fest. Wir danken Gott, dass wir genug zu essen haben. Wir teilen, was wir haben, mit anderen Menschen. Am 31. Oktober denken wir an die Reformation. Wie Martin Luther die Kirche verändert hat. Im November denken wir besonders an unsere Toten.
Dann kommt schon wieder der Advent. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor.
Gott kommt zu uns. Das ist gut.

ADVENT

Das Kirchenjahr beginnt im Advent. Advent heißt: Ankommen.
Wir warten darauf, dass Gott bei uns ankommt.
Wir stellen uns vor: Wir stehen am Bahnhof. Aus einem großen Zug steigen viele Menschen aus.
Aber einer kommt direkt auf uns zu. Er lächelt uns an. Und wir wissen: Er möchte zu uns.
Christen glauben: Dieser Mensch ist Jesus. Gott hat ihn in die Welt geschickt.
Das war vor 2000 Jahren. Aber das ist heute noch wichtig. Heute macht es unser Leben hell.
Deshalb zünden Christen Kerzen an. Sie haben dafür einen Adventskranz. Jeden Sonntag brennt eine Kerze mehr. Am Ende sind es vier. Dann ist der Vierte Advent.
Und bald danach ist Weihnachten.
Advent heißt: Jesus ist in die Welt gekommen.
Aber auch: Jesus kommt wieder. Darauf hoffen wir.
Advent heißt auch: Jesus kommt heute. Zum Beispiel, wenn wir Gottesdienst feiern. Das macht uns froh.
Viele schöne Lieder singen davon, dass Gott kommt: Eines ist Macht hoch die Tür. Ein anderes Lied ist Tochter Zion. Und noch ein anderes Advents-Lied heißt: Es kommt ein Schiff geladen.

Weihnachten

An Weihnachten feiern Christen ein großes Fest. Denn Gott hat seinen Sohn in die Welt geschickt. Er heißt Jesus.
Jesus bedeutet Retter. Er ist vor 2000 Jahren in einem kleinen Dorf geboren.
Das Dorf heißt Bethlehem. Das liegt heute in Israel.
Seine Mutter war Maria. Ihr Mann war Josef. Sie waren arme Leute.
Jesus wurde als Baby in eine Krippe gelegt. Daraus fressen sonst die Tiere.
Deshalb steht an Weihnachten in vielen Kirchen eine Krippe.
In vielen Gottesdiensten gibt es ein Krippenspiel. Wie in einem Theaterstück wird die Geschichte von Jesus erzählt.
Maria wickelte Jesus in Windeln. Das war alles, was sie für ihn hatte.
Auf den Feldern waren Hirten. Sie hüteten ihre Schafe.
Ein Engel hat ihnen die gute Nachricht gesagt:
Euch ist ein Retter geboren. Er heißt Jesus.
Er macht euch frei.
Darauf gab es ein wunderbares Konzert. Alle Engel lobten Gott.
Dann hat es sich schnell herumgesprochen: Dieses Kind ist ein besonderes Kind.
Die Nachricht ging um die ganze Welt. An Weihnachten hören Christen immer wieder diese Geschichte. Sie singen schöne Lieder. Vom Himmel hoch ist eines oder O du fröhliche.
Weihnachten wird an drei Tagen gefeiert. Am Heiligen Abend, am ersten Weihnachtstag und am zweiten Weihnachtstag. Zuhause gibt es Christbäume und Geschenke.
Weihnachten heißt: Gott macht uns ein großes Geschenk. Er schickt seinen Sohn. Zu allen Menschen kommt er; zu den Armen und Reichen. Diese Geschichte verändert die Welt.

Passionszeit (Leidenszeit) - Karfreitag

Christen erinnern sich in jedem Gottesdienst an Jesus. Er war ein besonderer Mensch. Und er war der Sohn von Gott. Er hat anderen Menschen von Gott erzählt. Besondere Geschichten. Mit vielen Beispielen aus der Natur. Er hat den Glauben mit einem schnell wachsenden Baum verglichen. Und den Himmel mit einem Schatz, den einer plötzlich findet. Er hat kranke Menschen gesund gemacht. Er hat sogar Tote wieder lebendig gemacht.

Aber Jesus hatte auch Feinde. Sie ärgerten sich über ihn. Deshalb machten sie einen bösen Plan. Jesus sollte sterben. Christen denken jedes Jahr an diese Geschichte: Jesus hat Böses erfahren. Jesus musste leiden. Leiden heißt auf lateinisch Passion.
Jesus hat das gespürt. Er hat seinen Freunden immer wieder gesagt: Ich muss leiden und sterben. Vorher hat er sich von seinen Jüngern verabschiedet. Das war in Jerusalem.
Sie haben zusammen gegessen und getrunken. Jesus brach das Brot auseinander. Er dankte Gott. Er teilte es aus. Dann trank er mit seinen Freunden Wein. Dabei sagte er: Das bin ich für euch. Erinnert euch an mich.
Ein Freund von Jesus hat ihn verraten. Judas hieß er. Er hat Jesus den Römern ausgeliefert. Die Römer hatten das Land besetzt. Sie hatten die Macht, Menschen mit dem Tod zu bestrafen.
Der oberste Römer in Jerusalem hieß damals Pilatus. Er hat entschieden: Jesus soll sterben. Den Tod an einem Kreuz. Das ist ein Galgen aus Holz. Mit ihm starben noch zwei Männer. Sie waren Mörder oder Räuber. Fast alle Freunde haben Jesus verlassen. Auch Petrus. Nur Johannes blieb bei ihm und seine Mutter Maria.
Jesus hatte große Schmerzen. Er hat laut zu Gott gerufen. Das alles passierte an einem Freitag. Wir nennen ihn Karfreitag, oder den traurigen Freitag. An diesem Tag war es auf der Welt sehr dunkel.
Der Himmel war schwarz, schon um drei Uhr am Nachmittag.
Christen glauben: Gott war da, als Jesus gelitten hat. Gott hat auch gelitten. Es war schrecklich. Und trotzdem war es nötig, sagt die Bibel. Jesus hat die Schuld von allen Menschen getragen.
In jeder Kirche gibt es ein Kreuz. Das Kreuz ist ein Zeichen, dass Jesus gestorben ist. Und das Zeichen, dass Gott bei allen Menschen ist, die leiden.
In der Passionszeit feiern wir viele Gottesdienste. An Gründonnerstag erinnern wir uns an das letzte Abendmahl. Wie Jesus mit seinen Jüngern gegessen und getrunken hat. An Karfreitag erinnern wir uns an seinen Tod. Wir hören die Passionsgeschichte. Wir singen Lieder. Eines heißt: O Haupt, voll Blut und Wunden (EG 85). Ein anderes Lied ist Holz auf Jesu Schulter (EG 97).

Ostern

Als Jesus tot war, haben Menschen ihn in ein Grab gelegt. Es war in einen Felsen gehauen. Ein großer Stein war davor. Zwei Tage nach seinem Tod kamen drei Frauen zum Grab. Sie wollten den toten Jesus noch einmal sehen und salben. Aber sie wurden überrascht. Der Stein war weg. Das Grab war leer. Engel waren da. Das sind Boten Gottes. Sie sagten ihnen: Jesus ist auferstanden. Jesus lebt.
Jesus hat sich dann vielen anderen Menschen gezeigt. Seinen Jüngern zuerst. Sie erkannten ihn an seiner Stimme. Oder daran, wie er das Brot gebrochen und Gott gedankt hat.
Die Geschichte von Jesus ging also weiter. Gott hat Jesus aus dem Tod gerettet. Sein Tod war der Anfang von etwas ganz Neuem.
Daran erinnern sich Christen an Ostern. Es ist das älteste und wichtigste Fest für Christen. Die Geschichten von der Auferstehung werden in allen Gottesdiensten an Ostern gelesen. Sie stehen bei allen vier Evangelisten: Sie heißen Matthäus und Markus, Lukas und Johannes.
Auch Paulus schreibt davon. Im 1. Brief an die Korinther (Kap 15)steht: Jesus ist auferstanden. Nur deshalb hat unser Glaube Sinn.
Damit ist die Zeit der Passion zu Ende. Wir wissen: Leiden und Trauer, auch Angst und Tod verschwinden. An Ostern lachen wir. Wir lachen den Tod aus und freuen uns. Wir spüren: Das Leben siegt. Gott ist stärker als der Tod.
Manchmal treffen sich die Christen schon mitten in der Nacht. Man nennt sie Osternacht. Hier haben die ersten Christen Erwachsene und Kinder getauft. Die Taufe ist ein starkes Zeichen: Gott liebt die Menschen. Trotz ihren Fehlern und Schwächen. Getauft werden mit Jesus ist wunderbar. Es ist wie sterben und wieder lebendig werden.
Ein Zeichen für das neue Leben ist die Osterkerze. Sie brennt im Gottesdienst und erinnert an Jesus. Er hat gesagt: Ich bin das Licht für die Welt. Wo ich bin, da ist es hell.
An Osten singen wir schöne Lieder: Das bekannteste ist: Christ ist erstanden (EG 99).Ein anderes Lied ist: Wir wollen alle fröhlich sein (EG 100).

Himmelfahrt und Pfingsten

Jesus ist zu Gott gegangen. Weg von seinen Jüngern. Weg von der Erde. Er hat sich von ihnen verabschiedet. Auf einem Berg in Jerusalem. Der Berg heißt Ölberg. Zusammen haben sie ihn bestiegen. Dann hat Jesus die Jünger gesegnet (LINK Segen). Dann war er plötzlich verschwunden. Ganz außer Sichtweite. Sie haben gespürt. Er ist jetzt bei Gott. Bei seinem Vater im Himmel.
Deshalb feiern wir Himmelfahrt. Es ist das Fest, dass Jesus bei Gott ist. Er passt auf die Welt auf. Wir feiern: Gott ist auch unser Vater.
Bald danach ist wieder etwas Besonderes passiert. Jesus hatte seinen Jüngern gesagt: ich schicke euch einen, der euch tröstet. Er wird immer bei euch sein.
So kam es dann auch. An einem Sonntag waren viele Menschen zusammen in Jerusalem. Es gab ein großes Fest bei den Juden. Menschen aus der ganzen Welt waren da. Sie sprachen viele verschiedene Sprachen. Doch auf einmal konnten sie sich alle verstehen. Alle staunten. Petrus – das war einer von den Jüngern Jesu– fing an zu predigen. Er erzählte von Gott. Dass Gott Jesus geschickt hat. Dass er sterben musste. Und dass Jesus auferstanden ist. Dass er der Sohn von Gott ist. Dass er über die Welt herrscht.
Die Leute waren begeistert. Sie freuten sich. Sie spürten: Eine neue Kraft ist da. Ein Geist von Gott. Er macht lebendig und verbindet die Menschen. Er schenkt Glauben….
Deshalb feiern wir in der Kirche Pfingsten. Das ist 50 Tage nach Ostern; genau sieben Wochen später. Wir bitten Gott immer wieder um seinen Geist. Um Kraft, einander lieb zu haben.
An Pfingsten feiern Christen den Geburtstag der Kirche. Sie singen schöne Lieder. Eines heißt: Komm, heilger Geist, kehr bei uns ein. (EG 127)
Der wichtigste Abschnitt in der Bibel dazu steht in der Apostelgeschichte von Lukas (Kapitel 2).
Es gibt einen Pfingstsonntag und einen Pfingstmontag. Manchmal feiern evangelische und katholische Christen ihn zusammen. Sie zeigen damit: Alle Christen sind verbunden durch Gottes Geist.

Erntedank

Im Herbst feiern wir ein anderes Fest. Es ist oft am ersten Sonntag im Oktober. Wir danken Gott, dass wir genug zum Essen und Trinken haben. Wir danken ihm für Äpfel und Trauben. Wir danken ihm für das Brot.
Das Fest heißt Ernte-Dank-Fest. Im Gottesdienst sind oft die Kinder dabei. Manchmal singen die Kinder aus dem Kindergarten. Oder sie machen ein Spiel für alle.
Dazu passt eine Geschichte aus der Bibel. Sie erinnert uns: Gott hat Noah und seine Familie vor der großen Flut gerettet. Zusammen mit allen Tieren haben sie erlebt: Gott gibt uns eine neue Chance. Auch wenn Menschen böse sind. Gott hat damals den Regenbogen gemacht. Er ist ein Zeichen von Gott. Er hat versprochen: So lange die Erde steht, soll es immer weiter gehen. Samen werden gesät und Pflanzen geerntet. Es gibt heiße Zeiten und kalte Zeiten: Sommer und Winter.
Es ist ein Wunder, dass wir jeden Tag satt werden. Wir staunen, dass Gott unsere Welt bewahrt. Er passt auf uns alle auf.
Ein Lied heißt: Gott, deine Werke sind groß. Wir preisen deine Wunder.
Ein anderes Lied heißt: Gott hat die ganze Welt in seiner Hand.
Das kleine Baby und alle großen Berge und Meere.
Gott hat sie alle in seiner Hand. 

Reformation

Am 31. Oktober ist ein besonderer Tag für die evangelische Kirche.
Er heißt Reformations-Tag. Der Sonntag danach ist das Reformations-Fest.
Wir denken an etwas, was vor 500 Jahren passiert ist.
Wir erinnern uns daran, was Martin Luther damals gemacht hat.
Martin Luther glaubte an Gott. Er hat viel in der Bibel gelesen.
Später hat er sie ganz in die deutsche Sprache übersetzt. Er war sicher:
Gott liebt alle Menschen. Sie tun manchmal Böses. Trotzdem liebt er sie.
Jeder kann immer wieder zu Gott kommen. Gott verzeiht uns.
Die Kirche damals hat dazu andere Dinge erzählt.
Zum Beispiel: Menschen sollen Geld bezahlen.
Dann vergibt ihnen Gott.
Das fand Luther falsch. Deshalb hat er gegen die Oberen der Kirche geredet.
Dem Papst – das ist der Oberste der katholischen Kirche - und dem Kaiser hat er widersprochen.
Er hat mit vielen anderen zusammen protestiert. Deshalb heißen Evangelische auch Protestanten.
Am 31. Oktober 1517 hat Luther 95 Sätze aufgeschrieben. Er hat sie an einer Kirchentür in Wittenberg aufgehängt. Jeder konnte sie sehen und darüber nachdenken.
Sie heißen auch 95 Thesen. Über Thesen soll man sprechen. Auch wenn man eine andere Meinung hat.
Luther wollte die Kirche verändern. Man kann auch sagen: erneuern oder verbessern. Das heißt Reformation. Daran denken wir am Reformationstag.
Der wichtigste Text für Martin Luther steht bei Paulus in seinem Brief an die Römer.
Römer 3, 21-28 (Auszüge), Epistellesung zum Reformations-Fest
Paulus schreibt an die Gemeinde in Rom. Er sagt, wie Gott Menschen rettet.
Gott ist gerecht. Schon die Propheten im Alten Testament haben davon erzählt: Propheten hören Gottes Stimme. Deshalb können sie von ihm reden.
Auch Paulus sagt: Gott ist gerecht. Wer an Jesus Christus glaubt, erlebt das. Und noch mehr: Gott macht auch gerecht. Christen bekommen etwas von Gottes Gerechtigkeit. Kostenlos. Als Geschenk.
Wir sind alle Menschen. Und Menschen tun immer wieder Böses. So sind wir, das gehört zu uns.
Deshalb nennt man uns „Sünder“. Wir werden schuldig. Aber Gott ist trotzdem gut zu uns.
Er ist großzügig. Er nimmt die Schuld weg von uns. Das meint Paulus, wenn er sagt: Gott macht euch gerecht.
Woher wissen wir das? Jesus Christus kam von Gott.
Und er musste leiden. Sein Blut ist geflossen.
Er ist grausam gestorben. Aber er wurde wieder lebendig.
So hat Gott uns gerettet. Jesus hat alles auf sich genommen.
Unsere Schuld und unser Elend. Das tut er auch weiter. Gott rettet und vergibt Schuld. Wer an Christus glaubt, dem vergibt er. Christen bekommen diesen Glauben von Gott geschenkt. 

Ewigkeitssonntag

Das Kirchenjahr endet am letzten Sonntag vor dem ersten Advent.
Dieser Sonntag ist immer im November.
Man nennt ihn auch Ewigkeits-Sonntag oder Toten-Sonntag.
Denn Christen denken an ihre Verstorbenen.
Besonders an die Menschen, die im letzten Jahr gestorben sind.
Draußen ist es oft kalt und grau.
Aber Christen zünden Kerzen an.
Im Gottesdienst werden die Namen der Toten laut gelesen. Viele Familien kommen.
Manche gehen dann auch zum Friedhof.
Für Christen ist dieser Tag wichtig. Sie können traurige Menschen trösten.
Denn sie wissen: Jesus ist auferstanden. Jesus lebt. Gott ist stärker als der Tod.
Gott schenkt neues Leben. Er wird die Welt ganz neumachen.
Deshalb ist dieser Tag doppelt wichtig: 
Wir erinnern uns an liebe Menschen, die gestorben sind.
Wir freuen uns darauf, dass wir sie bei Gott wiedersehen.
 

Kirchen·bezirk Markgräfler Land in Leichter Sprache

Blick in ein Dorf mit Fachwerkhäusern und einem Kirchturm
Der Evangelische Kirchen·bezirk Markgräfler Land beschreibt in Leichter Sprache die Strukturen des Bezirks und der Gemeinde. Er schildert seine vielfältige Arbeit und informiert über die Angebote für die Kirchenmitglieder.
 

Der Evangelische Kirchen·bezirk Markgräfler Land stellt sich in Leichter Sprache vor.
Das Markgräfler Land ist ein Teil von Süddeutschland.
Die Kirche ist sehr aktiv.
Im Kirchen·bezirk bestimmen viele mit.
Das Diakonische Werk gehört auch dazu.
Das Diakonische Werk macht soziale Arbeit.
 

Blick auf einen Marktplatz einer Stadt
Es ist schön hier zu leben und zu arbeiten.
In der Nähe gibt es viele schöne Städte.
Zum Beispiel:
Basel oder Zürich.

Man kann in den Bergen wandern.
Es gibt viele Theater und Museen.
Es gibt das Schloss Beugen.
In Lörrach gibt es das Stimmen·festival.
Es gibt Kirchen·musik.
Zum Beispiel:

  • Chöre.
  • Posaunen·chöre.

Das ist eine Gruppe.
Die Menschen spielen zusammen Posaune.
Eine Posaune ist ein Blas·instrument.
Es gibt viele Urlaubs·häuser.
Das Elsass ist in der Nähe.

Wenn Menschen Hilfe brauchen bekommen sie Hilfe.
Zum Beispiel:
Der Diakonie·verband hilft den Menschen. Der Soziale Arbeits·kreis hilft den Menschen.
Der Kirchen·bezirk hat Partnerschaften.
Mit anderen Kirchen·bezirken.
In Indonesien.
Und in Kamerun.

Der Kirchen·bezirk

Der Kirchen·bezirk ist sehr groß.
Den Kirchen·bezirk gibt es seit 2010.
Viele Menschen arbeiten gerne im Kirchen·bezirk.
Die Bezirks·synode leitet den Kirchen·bezirk.
Die Synode trifft sich 2 mal im Jahr.
Die Synode von dem Kirchen·bezirk ist sehr groß. 

Andere Gemeinden

Wir arbeiten gerne mit anderen Kirchen·gemeinden zusammenZum Beispiel:
Mit der katholischen Kirche.
Die Zusammen·arbeit hilft uns.
Die Zusammen·arbeit macht uns stark.
Wir finden die Zusammen·arbeit toll.
Wir arbeiten gerne mit der katholischen Kirche in Wiesenthal.
Wir machen zusammen Gottes·dienste.
Wir machen zusammen Bibel·abende.
Wir machen zusammen Freizeit·gruppen und Reisen.


Die Kirchen am Rhein·knie

Es gibt eine Gruppe von Kirchen·gemeinden.
Die Gruppe nennt sich:
Die Kirchen am Rhein·knie.
Es sind viele Kirchen dabei:
  • Katholische Kirchen.
  • Evangelische Kirchen.
  • Kirchen aus Frankreich.
Die Kirchen am Rhein·knie feiern zusammen einen Kirchen·tag.
Der nächste Kirchen·tag ist in Frankreich.
 

Bezirks·kirchen·rat im Markgräfler Land

Es gibt eine Bezirks·synode.
Eine Synode ist eine Gruppe.
Die Bezirks·synode leitet den Kirchen·bezirk.
Die Synode wählt den Bezirks·kirchen·rat.
Alle 6 Jahre.
Wir sagen ab jetzt nur noch Rat.
Mit Rat ist immer der Berzirks·kirchen·rat gemeint.
Der Rat trifft sich 4 mal im Jahr.
Im Rat sind gewählte und nicht gewählte Mitglieder.
Die nicht gewählten Mitglieder sind:
 Die Dekanin
 Der Schul·dekan
 Der Vorsitzende der Bezirks·synode.
Der Rat entscheidet:
Zum Beispiel:

  • Wer wird neuer Pfarrer.
  • Was ist der Gemeinde in den nächsten Jahren wichtig.
  • Für was gibt der Kirchen·bezirk Geld aus.

Die Mitglieder vom Kirchen·bezirk besuchen den Rat.
Viele Menschen arbeiten ehren·amtlich im Rat.
Ehren·amt ist:
Jemand arbeitet in seiner Freizeit.
Er bekommt kein Geld dafür.
Die Menschen machen ihre Arbeit im Rat gerne.
Die Menschen wissen:
Meine Arbeit ist wichtig.

Die Dekanin

Person sitzt an einem Schreibtisch
Die Dekanin
Jeder Kirchen·bezirk hat eine Dekanin.
Oder einen Dekan.
Die Dekanin ist die Chefin von:
 den Pfarrern.
 den Diakonen.
 allen Mitarbeitern von dem Kirchen·bezirk.
Die Dekanin kümmert sich um die Mitarbeiter
Damit die Mitarbeiter ihre Arbeit gut machen können.
Zum Beispiel:
Ein Pfarrer geht in Rente.
Die Dekanin stellt einen neuen Pfarrer ein.
Die Dekanin plant Fortbildungen für die Mitarbeiter.
Fortbildungen sind Kurse.
In den Kursen lernt man:
So kann ich meine Arbeit besser machen.
Die Dekanin unterstützt die Kirchen·gemeinden.
Die Dekanin ist in vielen wichtigen Gruppen.
Zum Beispiel:
Die Dekanin ist die Chefin vom Bezirks·kirchen·rat.
Die Dekanin redet mit vielen Menschen
Die Menschen kommen

  • aus der Stadt,
  • aus dem Dorf,
  • aus dem Bundes·land,
  • aus anderen Ländern,
  • von der Zeitung,
  • vom Radio.

Haben Sie Fragen zu der Arbeit von der Dekanin?
Dann schreiben Sie eine e-mail
Oder rufen Sie an.
Die Dekanin beantwortet ihre Fragen gerne.

 

Feiern in der Kirche im Markgräfler Land

Die Kirche unterstützt die Menschen.

Die Kirche begleitet die Menschen durch ihr Leben:
Die Kirche sagt:
Gott liebt dich.
Du bist nicht alleine.
Die Gemeinde feiert mit dir.
Die Gemeinde tröstet dich.

Taufe

Viele Eltern sagen:
Mein Kind soll getauft werden.
Bei der Taufe bekommt das Kind den Segen von Gott.
Der Pfarrer oder die Pfarrerin sprechen mit Ihnen über die Taufe.

Einschulung

Die Kinder kommen in die Schule.
Es gibt einen Gottes·dienst.
Mit dem Gottes·dienst wird die Einschulung gefeiert.
Konfirmation
Jugendliche entscheiden selbst:
Ich möchte zu Gott gehören.
Ich möchte zur evangelischen Kirche gehören.

Hochzeit

Die Infos sind wichtig wenn Sie im Kirchen·bezirk heiraten wollen. 
Im Pfarramt gibt es Antworten auf die Fragen: 
Was ist wenn mein Partner katholisch ist?
Wie soll unser Trau·gottes·dienst sein?

Berdigung

Ein geliebter Mensch ist gestorben.
Das macht die Menschen sehr traurig.
Der Pfarrer oder die Pfarrerin helfen weiter.
Im Pfarramt gibt es mehr Informationen zur Beerdigung.

 

 

Gottes·dienste

Es gibt Gottes·dienste.
Christen treffen sich.
Die Christen beten und singen zusammen.
Die Gemeinschaft ist wichtig.
Es gibt besondere Gottes·dienste.
Zum Beispiel:

  • Für Jugendliche.
  • Für Familien.
  • Für alte Menschen.
  • Für Kinder.

Es gibt besondere Gottes·dienste an den Kirchen·festen.
Kirchen·feste sind zum Beispiel:

  • Weihnachten.
  • Ostern.

Und es gibt Gottes·dienste im Leben.
Zum Beispiel:

  • Taufe.
  • Hochzeit.
  • Konfirmation.
  • Beerdigung.

Kirchen·musik

In der Bibel steht:
Die Menschen sollen Gott mit Musik loben.
Für die evangelische Kirche ist Kirchen·musik sehr wichtig.
Martin Luther ist ein wichtiger Mann.
Martin Luther hat die evangelische Kirche mit gegründet.
Martin Luther fand Kirchen·musik toll.
Martin Luther hat auch eigene Kirchen·lieder geschrieben.
In unserem Kirchen·bezirk gibt es viel Kirchen·musik.
Zum Beispiel:
  • Orgel·musik
  • Chöre.
  • Gitarren·gruppen
Es gibt 3 Kantoren. Ein Kantor ist ein Musiker.
Der Kantor weiß viel über Kirchen·musik.
Der Kantor hat bei der Kirche gelernt:
So macht man gute Kirchen·musik.
Der Kantor kümmert sich um die Kirchen·musik.
Die Kantoren arbeiten in
  • Lörrach
  • Rheinfelden
  • Schopfheim
Möchten Sie Orgel lernen?
Beim Pfarramt gibt es mehr Infos.
 

Religions·unterricht im Markgräfler Land

Im Markgräfler·land gibt es viele Schulen.

An diesen Schulen gibt es Religions·unterricht.
Diese Menschen machen die Religions·unterricht:
 Pfarrer und Pfarrerinnen,
 Diakone und Diakoninnen,
 Religions·lehrer und Religions·lehrerinnen.
Es gibt einen Schul·dekan.
Der Schul·dekan arbeitet für die Kirche.
Der Schul·dekan ist Pfarrer.
Der Schul·dekan ist der Chef von den Religions·lehrern.
Der Schul·dekan kümmert sich um die Schulen in Markgräfler·land.
Der Schul·dekan unterstützt die Lehrer.
Zum Beispiel:
Er plant und macht Fort·bildungen für die Lehrer.
Fortbildungen sind Kurse.
In den Kursen lernt man:
So kann ich meine Arbeit besser machen.
Oder er berät die Lehrer.

Informations·zentrum Lörrach

In Lörrach gibt es ein Haus vom Kirchenbezirk.
Das Haus heißt:
Informations·zentrum Lörrach.
Hier gibt es viele Bücher und Zeitschriften.
In Büchern und Zeitschriften geht es um Religion.
Mitarbeiter von der Kirche können die Bücher lesen und ausleihen.
Klicken Sie hier:
Hier steht die Adresse von dem Informationszentrum.
Hier steht die Telefonnummer.
Im Informations·zentrum Lörrach gibt es auch Fort·bildungen.
Klicken Sie hier:
Hier stehen die Fortbildungen.

Erwachsenen·bildung

Die Evangelische Landes·kirche in Baden macht Erwachsenen·bildung.
Unsere Kirchen·bezirke machen auch Erwachsenen·bildung.
Zum Beispiel:
 Kirchen·bezirk Hochrhein.
 Kirchen·bezirk Markgräflerland.
Die Kirchen·bezirke machen zusammen Veranstaltungen.
Bei den Veranstaltungen können Erwachsene etwas lernen.
Zum Beispiel:
Wie helfe ich Flüchtlingen?
Alle Erwachsenen können mitmachen.
Die Kirche macht Fortbildungen.
Fortbildungen sind Kurse.
In den Kursen lernt man:
So kann ich meine Arbeit besser machen.
Die Fortbildungen sind für:
 die Mitarbeiter.
 die Ehrenamtlichen.
 

Zwei Personen hören einer Person zu

Sie sind aus der Kirche ausgetreten?
Sie waren noch nie Mitglied in der Kirche?
Sie möchten die Religion wechseln?
Wir haben Antworten auf Ihre Fragen.
Fragen Sie den Pfarrer.
Oder fragen Sie die Pfarrerin.
Sie sind getauft.
Reden Sie mit dem Pfarrer.
Sie müssen keinen Test machen.
Sie sind noch nicht getauft.
Reden Sie mit dem Pfarrer.
Der Pfarrer beantwortet alle Fragen zur Taufe.
Sie können gerne mitmachen bei der Gemeinde.

 

Gebäude

Die Landes·kirche hat viele Häuser.
Zum Beispiel:
Kirchen.
Oder Häuser für die Gemeinden.
Wir sagen ab jetzt nur Häuser.
Es sind aber auch Kirchen gemeint.
Die Häuser sind oft alt.
An den Häusern ist viel kaputt.
Viele Häuser müssen repariert werden.
Viele Kirchen·gemeinden haben wenig Geld für die Reparaturen.
Viele Häuser werden wenig benutzt.
Die Häuser sind sehr teuer.
Deswegen überlegt die Kirche jetzt:
Wo können wir sparen?
Wie gehen wir gut mit unserem Geld um?
Die Landes·kirche will:
Es soll mehr Geld geben für die Gemeinde·arbeit.
Gemeinde·arbeit ist wichtig.
Die Menschen in den Gemeinden sind wichtig.
Es soll weniger Geld geben für Häuser.
Häuser sind nicht so wichtig.
Deshalb macht die Landes·kirche ein Projekt.
Das Projekt heißt:
Liegenschafts·projekt.
Eine Liegenschaft ist:
Ein Stück Land oder ein Haus.
In dem Projekt geht es um die Häuser von der Landes·kirche.
Die Landes·kirche schaut:
Welche Häuser haben wir?
Sind die Häuser alt?
Welche Häuser brauchen wir noch?
Das Ziel von dem Projekt ist:
Ein Plan für die Häuser von der Landes·kirche.
In dem Plan steht:
Diese Häuser sind wichtig.
Die Häuser bleiben in der Gemeinde.
Diese Häuser sind nicht wichtig.
Die Häuser werden verkauft.

 

Gruppe von Menschen aus verschiedenen Ländern

Intakt bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Zum Beispiel: Intakt erzählt den Jugendlichen in der Schule:
So ist das Leben von Menschen mit Behinderung.
 Intakt macht Kurse für Menschen mit und ohne Behinderung.
 Intakt macht Reisen für Menschen mit und ohne Behinderung.
Intakt will:
Alle Menschen können überall mitmachen.
Niemand wird ausgeschlossen.

Intakt arbeitet für Kinder und Jugendliche.
Wir sagen ab jetzt nur noch Jugendliche.
Das ist kürzer.
Es sind aber immer auch Kinder gemeint.
Das Ziel von Intakt ist:
Jugendliche mit und ohne Behinderung verbringen Zeit zusammen.
Die Jugendlichen lernen sich kennen.
Die Jugendlichen verstehen sich besser.
Die Jugendlichen haben keine Angst voreinander.
Ein Beispiel:
Hans sitzt im Rollstuhl.
Peter sitzt nicht im Rollstuhl.
Peter und Hans lernen sich kennen.
Peter und Hans werden Freunde.
Peter sagt:
Es ist mir egal ob Hans im Rollstuhl sitzt.
Der Rollstuhl ist nicht wichtig.
Hans ist wichtig.

Intakt macht Angebote:
 an Schulen.
 in Konfirmanden·gruppen.
 bei Festen:
Zum Beispiel:
Bei dem Fest YouVent.
Ein Angebot ist der Rollstuhl·selbst·erfahrungs·kurs.
Das passiert bei dem Kurs:
Alle Jugendlichen fahren mit dem Rollstuhl.
Die Jugendlichen lernen:
Rollstuhl fahren ist nicht einfach.
Mit einer Behinderung kann man nicht alles machen.
Mit dem Rollstuhl kann man nicht überall fahren.
Weil es oft hohe Bordsteine gibt.
Oder keine Rollstuhl·rampen.

Der Aufbau von Intakt
Viele Mitarbeiter sind schon sehr lange bei Intakt.
Es gibt auch viele ehrenamtliche Mitarbeiter.
Ehren·amt bedeutet:
Jemand arbeiten in seiner Freizeit.
Er bekommt kein Geld dafür.
Intakt ist den ehrenamtlichen Mitarbeitern sehr dankbar.

Intakt hat verschiedene Gruppen.
Die Gruppen heißen:
 Voll·versammlung.
 Landes·arbeits·kreis.
 Vorstand.
Hier erklären wir:
Wer ist in den Gruppen?
Wie werden die Gruppen gewählt?
Die Voll·versammlung.
In der Voll·versammlung sind:
 Die ehrenamtlichen Mitarbeiter.
 Die beruflichen Mitarbeiter.
 Die Landes·jugend·pfarrerin.
Die Pfarrerin kümmert sich um die Jugendlichen.
 Die Bundes·freiwilligen.
Bundes·freiwillige sind junge Menschen.
Die Menschen machen den Bundes·freiwilligen·dienst.
Die Menschen helfen 1 Jahr lang anderen Menschen.
Die Voll·versammlung wählt den Landes·arbeits·kreis.
Der Landes·arbeits·kreis
Im Landes·arbeits·kreis sind 10 gewählte Mitglieder.
Im Landes·arbeits·kreis sind auch:
 Die Landes·jugend·referentin.
Die Landes·jugend·referentin unterstützt die Jugend·arbeit.
 Die Landes·jugend·pfarrerin.
 Die beruflichen Mitarbeiter.
 Die Bundes·freiwilligen.
Der Landes·arbeits·kreis wählt den Vorstand.
Der Vorstand
Im Vorstand sind:
 3 ehrenamtliche Mitarbeiter.
 1 beruflicher Mitarbeiter.
 Die Landes·jugend·referentin.

Intakt hat einen Traum.
Der Traum ist:
Menschen mit und ohne Behinderung wachsen zusammen auf.
Jetzt ist es so:
Menschen mit und ohne Behinderung leben oft getrennt.
Viele Menschen wissen nicht:
So ist das Leben mit einer Behinderung.
Das soll anders werden!

 

Blick auf einen Marktplatz einer Stadt

Der Diakonie·verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe heißt:
Diakonie·verband im Land·kreis Lörrach.
Ab jetzt sagen wir nur noch Diakonie·verband.
Zum Diakonie·verband gehören:
 Das Diakonische Werk Lörrach.
 Der Kirchen·bezirk Markgräfler Land.
 Der Kirchen·bezirk Breisgau-Hoch·schwarz·wald.
In einem Kirchen·bezirk sind Kirchengemeinden.
Zum Beispiel:
Im Kirchen·bezirk Markgräfler Land sind
alle Kirchen·gemeinden im Markgräfler Land.
Der Diakonie·verband wird geleitet von:
 Verbands·versammlung
 Aufsichts·rat
 Geschäfts·führung.
Das macht die Verbands·versammlung:
Die Verbands·versammlung ist eine Gruppe.
In der Gruppe sind
Menschen aus dem Diakonie·verband.
Die Gruppe leitet den Diakonie·verband.
Die Gruppe überlegt:
Diese Ideen haben wir für die Arbeit vom Diakonie·verband.
Die Gruppe entscheidet:
Soviel Geld bekommt das Diakonische Werk für seine Arbeit.
Das macht der Aufsichts·rat:
Der Aufsichts·rat schaut genau:
 Was macht der Geschäfts·führer?
 Ist die Arbeit von der Verbands·versammlung gut?
Der Aufsichts·rat ist eine Gruppe.
In der Gruppe sind Pfarrer aus den Kirchen·bezirken.
Und Pfarrerinnen aus den Kirchen·bezirken.
Es können auch Pfarrerinnen dabei sein.
Das macht die Geschäfts·führung:
Zur Geschäfts·führung gehört Michael Schmitt-Mittermeier.
Er ist der Geschäfts·führer.
Zur Geschäfts·führung gehört auch Karin Racke.
Sie ist die stellvertretende Geschäfts·führerin.
Die Geschäfts·führung plant die Arbeit.
Die Geschäfts·führung ist verantwortlich
für die Arbeit im Diakonie·verband.
Die Geschäfts·führung sagt:
Das macht der Diakonie·verband.
Die Geschäfts·führung geht zu Treffen.
Zum Beispiel:
Treffen von der Stadt.
Oder Treffen von der Kirche.

Was macht das Diakonische Werk?

Das Diakonische Werk hilft vielen Menschen.
Zum Beispiel:
 kranken Menschen
 Menschen mit Problemen
 jungen Familien
 schwangeren Frauen
Das Diakonische Werk will:
Die Menschen in den Kirchen·gemeinden
und den Dörfern halten zusammen.
Die Menschen arbeiten gut zusammen.
Deswegen macht das Diakonische Werk ein Projekt.
Das Projekt heißt:
Inklusiv vernetzt im Markgräflerland.
Das Ziel von dem Projekt ist:
Menschen mit Behinderung können besser mitmachen.

Das Diakonische Werk macht Beratung 

Beratung ist:
Ein Mitarbeiter spricht mit Ihnen.
Zum Beispiel:
Wenn Sie Probleme haben.
Oder wenn Sie traurig sind.
Der Mitarbeiter hört Ihnen zu.
Der Mitarbeiter hilft Ihnen.
Es gibt Beratung für einzelne Menschen.
Und es gibt Beratung für Liebes·paare.
Das Problem ist oft:
 Das Liebes·paar streitet sich die ganze Zeit.
 Das Liebes·paar versteht sich nicht mehr gut.
 Das Liebes·paar weiß nicht:
Wie können wir miteinander sprechen?
 Einer von dem Liebes·paar sagt:
Ich will mich trennen.
 Das Liebes·paar sagt:
Unser Sex ist nicht mehr schön.
Oder:
Wir haben keinen Sex mehr.
 Einer von dem Liebes·paar ist krank.
Darum geht es bei der Beratung für einzelne Menschen:
 Der Mensch hat etwas Schlimmes erlebt.
 Der Mensch fragt sich:
Wie soll mein Leben weiter gehen?
 Der Mensch hat sich von seinem Partner getrennt.
 Jemand ist gestorben.
Der Mensch ist deswegen traurig.
Sie können zur Beratungs·stelle kommen.
Oder Sie können zu einem Psycho·therapeuten gehen.
Ein Psycho·therapeut ist ein Fach·mann für Beratung.
Ein Psycho·therapeut hilft auch Menschen mit psychischen Krankheiten.
Suchen Sie einen Psycho·therapeuten?
Die Beratungs·stelle hilft Ihnen.
 

Das Diakonische Werk hilft Flüchtlingen

Die Flüchtlinge konnten nicht in ihrem Heimat·land bleiben.
Die Flüchtlinge mussten fliehen.
Die Flüchtlinge sind neu in Deutschland.
Das Diakonische Werk hilft Flüchtlingen.
Das Diakonische Werk macht Gruppen.
Die Flüchtlinge können bei den Gruppen mitmachen.
Die Gruppen heißen zum Beispiel:
 Frauencafe
 Stadtteilmütter.
Das Diakonische Werk macht 2 Projekte für Flüchtlinge.
Die Projekte heißen:
 Bleiberecht
 Willkommen in Baden-Württemberg
Das macht das Diakonische Werk:
Das Diakonische Werk berät die Flüchtlinge.
Das Diakonische Werk unterstützt die Flüchtlinge.
Das Diakonische Werk will:
Die Flüchtlinge lernen Deutschland kennen.
Flüchtlinge können mitmachen bei der Gesellschaft.

Das Diakonische Werk hilft Menschen mit Problemen

Die Mitarbeiter vom Diakonischen Werk helfen vielen Menschen.
Zum Beispiel:
 Menschen die alleine sind.
 Menschen die traurig sind.
 Menschen die Angst haben.
 Menschen denen alles zu viel ist.
 Menschen mit eine psychischen Krankheit.
 Menschen mit Problemen im Alltag.
Das Diakonische Werk hilft auch:
Familien von Menschen die große Probleme haben.
Das macht das Diakonische Werk:
Das Diakonische Werk hilft den Menschen.
Das Diakonische Werk hört zu.
Das Diakonische Werk unterstützt die Menschen.
Das Diakonische Werk macht das schon sehr lange.
Das Diakonische Werk sagt:
Diese Aufgabe ist uns wichtig.
Wir sind für die Menschen da.

Das Diakonische Werk macht Sozialarbeit in Schulen 

Hilfe in der Schule
Das Diakonische Werk macht Schul·sozial·arbeit.
Das bedeutet:
Das Diakonische Werk hilft:
 Schülern
 Lehrern
 Eltern
Zum Beispiel:
Ein Schüler geht nicht gern zur Schule.
Die anderen Kinder in seiner Klasse ärgern den Schüler.
Oder:
Ein Schüler ist traurig.
Seine Eltern streiten sich oft.
Die Mitarbeiter von der Schul·sozial·arbeit sind in der Schule.
Die Mitarbeiter sind für die Schüler da.
Die Mitarbeiter hören den Schülern zu.
Die Mitarbeiter erzählen nichts weiter.
Die Mitarbeiter helfen den Schülern.
Die Mitarbeiter helfen auch den Lehrern
und der Schul·klasse.
Dann können sich viele besser verstehen.
Viele gehen dann lieber in die Schule.
Das Diakonische Werk macht auch Ganz·tags·betreuung.
Das bedeutet:
Die Mitarbeiter passen den ganzen Tag auf die Kinder auf.
Die Kinder müssen nach der Schule nicht gleich nach Hause gehen.
Die Kinder können zusammen etwas unternehmen.
Zum Beispiel:
Die Kinder können bei einer Gruppe mitmachen.
Die Kinder können zusammen spielen oder basteln.
Mitarbeiter vom Diakonischen Werk sind in Schulen in:
 Weil am Rhein
 Schopfheim
 Maulburg

Alle Texte wurde übersetzt vom Büro für Leichte Sprache
der Gemeindediakonie Mannheim.
Geprüft durch Beschäftigte der Beruflichen Bildung der Diakoniewerkstätten Rhein-Neckar.

 
Viele der Texte wurden übersetzt vom Büro für Leichte Sprache der Gemeindediakonie Mannheim.
Geprüft durch Beschäftigte der Beruflichen Bildung der Diakoniewerkstätten Rhein-Neckar.